Erdbeben in Nepal. Foto: IRIN

London. - Die weltweite humanitäre Hilfe hat im Jahr 2014 mit 24,5 Milliarden US-Dollar eine neue Rekordhöhe erreicht. Trotz eines Anstiegs um 20 Prozent - darunter mehr als eine Milliarde Dollar aus den Golfstaaten - reichte die Nothilfe aber nicht aus, um den wachsenden Hilfebedarf in Konflikt- und Katastrophengebieten zu decken. Das hat die Thomson Reuters Foundation am Donnerstag in London berichtet.

Dem Bericht zufolge haben Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait ihre gemeinsamen Beiträge für Nothilfe-Aufrufe der Vereinten Nationen auf mehr als 1,6 Milliarden Dollar verdoppelt. Saudi-Arabien sei mit rund 755 Millionen Dollar erstmals in der Top-10-Liste der Geber, so trust.org unter Berufung auf Zahlen der NGO "Development Initiatives".

Die globalen Hilfen reichten laut Development Initiatives dennoch nicht aus, die steigende Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen aus Kriegs- und Konfliktgebieten wie Jemen, Syrien und Irak zu unterstützen. Drei Viertel der Hilfen gingen nämlich an langjährige Empfängerländer wie Somalia oder Pakistan.

"Within humanitarian financing, there is a need to increase resources from more diverse donors, and bring about smarter means of delivering them", sagte Sophia Swithern, Leiterin des Global Humanitarian Assistance Programms von Development Initiatives. "In a year of global discussions on development and climate change, these unprecedented levels of need and continued shortfalls in funding highlight the need to sustainably address the underlying causes and long term impacts of crisis."

Das UN-Büro für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten (OCHA) erklärte, man habe 2014 lediglich ein Viertel der benötigten Hilfe erhalten. Es fehlten 14 Milliarden Dollar, um in allen Krisengebieten ausreichend Hilfe leisten zu können.

Foto: Erdbeben in Nepal. © IRIN

Quelle: www.trust.org 


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