bmzBerlin. - Das Klimaphänomen El Nino lässt Regenfälle in Afrika und Zentralamerika ausbleiben. Entwicklungsminister Gerd Müller hat am Donnerstag erklärt: "Allein in Äthiopien sind über 10 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Die Ernten fallen aus, Viehfutter fehlt. Die Bundesregierung hat umgehend reagiert mit Finanzhilfen für Saatgut, Futtermittel und Lebensmittel."

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat dafür insgesamt 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt: 40 Millionen Euro für Äthiopien, 30 Millionen Euro für Somalia, Südsudan, Kenia, Sambia sowie Länder in Zentralamerika.

Dürren und Fluten nehmen weltweit in Stärke und Häufigkeit zu. Der Klimawandel bedroht weite Teile der Landwirtschaft Afrikas. So könnten zum Beispiel durch den Klimawandel die Getreideerträge in Afrika bis 2050 um bis zu 17 Prozent zurückgehen  während sich die Bevölkerung verdoppeln werde.

Das BMZ unterstützt die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel in den afrikanischen Partnerländern. 90 Millionen Menschen werden bereits mit deutscher Unterstützung gegen Klimarisiken wie Dürren und Wirbelstürme versichert. 400 Millionen Menschen weltweit sollen folglich einer deutschen G7-Initiative bis 2020 hinzukommen.

Quelle: bmz.de


Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.