un bonnBonn. - Die Bundesstadt Bonn ist um eine UN-Organisation reicher. Am Donnerstag wurde auf dem UN-Campus in Bonn das "Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung" der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen (UNSSC) eingeweiht. Für Bedienstete der Vereinten Nationen weltweit, Regierungsvertreter, die Zivilgesellschaft und die Privatwirtschaft werden damit im Themenfeld "Nachhaltige Entwicklung" neue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten.

Anlässlich der offiziellen Eröffnung des Wissenszentrums erklärte der Direktor der in Turin (Italien) ansässigen Zentrale der Fortbildungsakademie, Jafar Javan: "Wir sind dankbar, dass das Wissenszentrum der UNSSC hier in Bonn Wirklichkeit geworden ist. Das Zentrum wird bei den globalen Bemühungen um Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Nachhaltigen Entwicklung in vorderster Linie stehen. Die Agenda 2030 ist transformativ, und es ist notwendig, dass alle Menschen und alle Teile der Gesellschaft sich darüber im Klaren sind, was die Gesellschaft und unsere Erde brauchen. Dies ist einfach die Voraussetzung dafür, dass sie helfen können, den Wandel mit herbeizuführen."

Ministerialrat Dr. Simon Koppers, Referatsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), zeigte sich über die Einrichtung des Wissenszentrums inmitten der Bonner UN-Familie zufrieden: "Als Gastland wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Ziele für die nachhaltige Entwicklung ihr Potenzial entfalten können. Wir sind der Meinung, dass aktuell großer Bedarf an einer solchen Einrichtung besteht, die Wissen über die Agenda 2030 vermittelt. Wir freuen uns daher, die Schaffung des UNSSC-Wissenszentrums unterstützen zu können."

"Das Team freut sich darauf, Führungskräften in dem innovativen, inspirierenden Umfeld, das uns von der deutschen Regierung hier zur Verfügung gestellt wird, Lerninhalte auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung vermitteln zu dürfen", sagte der Leiter des Büros der UN-Fortbildungsakademie in Bonn, Patrick van Weerelt. "Die reiche Landschaft der staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, Partner mit hohem Potenzial, die den Standort zu einem einzigartigen Kompetenzzentrum für nachhaltige Entwicklung machen, wird uns hierbei von großem Vorteil sein."

Quelle: www.unbonn.org 


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