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oecdBrüssel. - Die Europäische Union sollte ihren Rechtsrahmen für legale Arbeitsmigration reformieren, um beim globalen Wettbewerb um hochqualifizierte Köpfe mitzuhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie "Recruiting Immigrant Workers: Europe", die am Dienstag in Brüssel vorgestellt wurde.

Die aktuelle humanitäre Krise erfordere eine umfassende und koordinierte Antwort der Mitgliedstaaten, so die OECD. Allerdings sollte trotz dieser Aufgabe die Regelung der legalen Arbeitsmigration nach Europa nicht aus den Augen verloren werden. Sie sei ein entscheidender Faktor, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in der EU zu sichern.

Der Studie zufolge sind Migranten, die nach Europa kommen, jünger und schlechter ausgebildet als Einwanderer in anderen OECD-Regionen. Von allen hochgebildeten Migranten, die aus Ländern außerhalb der EU oder der OECD einwandern, leben weniger als ein Drittel (31 Prozent) in der EU und mehr als die Hälfte (57 Prozent) in den USA.

Zwar habe sich in der EU in den vergangenen Jahren der Anteil Hochqualifizierter unter den Einwanderern von 21 Prozent im Jahr 2000 auf 26 Prozent im Jahr 2011 erhöht, berichtet die OECD. Der Anteil Hochqualifizierter unter den Einwanderern sei aber noch immer geringer als in Nordamerika (41 Prozent) oder in Australien und Neuseeland (52 Prozent).

Die Studie nennt drei Bereiche, die Europa attraktiver für talentierte Migranten machen könnten. So sollte die EU, wie am Dienstag von der Kommission vorgeschlagen, die Regelungen für die Blue Card vereinfachen. Gleichzeitig sollte die Anerkennung ausländischer Abschlüsse erleichtert werden, und hochqualifizierte Migranten aus Drittstaaten sollten in den Genuss der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit kommen, um so Europa als einen Arbeitsmarkt zu präsentieren.

Quelle: www.oecd.org 


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