Berlin. - Fridays For Future veranstaltet am Freitag (20. Dezember) in vielen Orten Deutschlands aufgrund der weltweit anhaltenden Waldbrände einen Aktionstag und Streik zum Regenwald unter dem Motto "Die Erde brennt". Kurz vor Weihnachten gehen in mehr als 50 Städten Kinder und Jugendliche auf die Straße. Mit vielfältigen Aktionen wie Laternenumzügen, Mahnwachen und Lichterdemos wird auf die aktuelle Zerstörung der Regenwälder aufmerksam gemacht.

Waldbrände im Amazonasgebiet, in Alaska, in Australien und zahlreichen anderen Regionen zeigten im vergangenen Jahr die Resultate zunehmender Hitzewellen, Trockenheit und Extremwetter. "Alle zwei Sekunden verschwindet ein Hektar Regenwald unwiederbringlich. Unser Haus steht in Flammen und wir nehmen die Zerstörung der Wälder nicht weiter hin! Die Regierungen müssen jetzt Maßnahmen ergreifen und endlich auch an unsere Zukunft denken", sagte Anna Castro Kösel aus Freiburg.

Mitschuld an der anhaltenden Zerstörung und dem mangelnden Umweltschutz haben aus der Sicht von Fridays for Future fehlende Import-Regulierungen in Industrieländern wie Deutschland. Illegale Brandrodungen würden beispielsweise häufig eingesetzt, um den Soja-Anbau für den Fleischkonsum, den Palmölanbau oder das Schürfen seltener Erden oder Rohstoffe voranzutreiben. Um nachhaltiges Leben überhaupt zu ermöglichen, müsse sich die deutsche Bundesregierung für den Schutz wichtiger Regenwaldgebiete und gegen illegale, zerstörerische Praktiken einsetzen.

Quelle: www.fridaysforfuture.de 


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