venro 200Berlin. - Bildung ist ein Schlüssel, um Armut zu überwinden, den Klimawandel zu stoppen und eine gerechtere Gesellschaft zu verwirklichen. Zum internationalen Tag der Bildung (24. Januar) hat der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) deren Bedeutung für die Erreichung der Agenda 2030 betont. Im Mai lädt der Verband zu einem internationalen Kongress, um das neue UNESCO-Bildungsprogramm "ESD for 2030" aus zivilgesellschaftlicher Sicht zu diskutieren.

"Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eines der wichtigsten Instrumente, um den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise zu bewerkstelligen", erklärte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. "Der Zivilgesellschaft kommt dabei eine besondere Rolle zu. Mit zahlreichen Bildungsinitiativen und innovativen Projekten trägt sie dazu bei, zukunftsfähiges Denken zu fördern und die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen."

Um Bildung für nachhaltige Entwicklung in der globalen Bildungspolitik und -praxis fest zu verankern, gibt die UNESCO im Juni 2020 auf einer Konferenz in Berlin den Startschuss für ihr neues Programm "Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs" – kurz "ESD for 2030". Damit will sie das Ziel 4.7 der Agenda 2030 umsetzen. Dieses gibt vor, dass alle Lernenden – in Kitas, Schulen und in der Erwachsenenbildung – bis 2030 die notwendigen Kompetenzen erwerben sollen, um eine nachhaltige Entwicklung mitzugestalten.

Im Vorfeld der UNESCO-Weltkonferenz werden Bildungspraktiker*innen aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika auf Einladung von VENRO vom 27. bis 29. Mai 2020 zu einem dreitägigen Kongress in Berlin zusammenkommen und ihre Erwartungen an die Ausgestaltung des neuen UNESCO-Programms formulieren.

Quelle: www.venro.org 


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