misereorAachen. - Mit großer Freude hat das katholische Hilfswerk MISEREOR die Entscheidung des Vereins Aachener Friedenspreis aufgenommen, Benedito Barbosa zum Preisträger für das Jahr 2020 zu ernennen. MISEREOR ist mit dem Menschenrechtszentrum Gaspar Garcia in der brasilianischen Metropole Sao Paulo, in dem Barbosa tätig ist, seit Jahrzehnten verbunden und fördert dessen Arbeit zugunsten von Obdachlosen und Menschen am Rande der Gesellschaft, denen die Vertreibung aus ihren Wohnungen droht.

Zehntausende wurden bereits von Barbosa und seinem Team unterstützt. Indigene, Obdachlose, Vertriebene, Straßenhändlerinnen und -händler kennen ihn persönlich und wissen, wie sehr er sich für sie einsetzt und an ihrer Seite steht. Barbosa sei er ein Pionier der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit, so MISEREOR. Als Afrobrasilianer sei er Sprachrohr für viele, deren Stimme kein Gehör findet.

"Tagtäglich und oft auch nachts setzt sich Barbosa dafür ein, Menschen eine würdige Unterkunft zu verschaffen", sagte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. "Er engagiert sich dafür, dass sie sich ihrer grundlegenden Rechte bewusst werden und dass bessere Rahmenbedingungen zugunsten benachteiligter Bevölkerungsgruppen auf den Weg gebracht werden. Dafür gebührt ihm seitens MISEREORs unser großer Dank."

MISEREOR begrüßte ebenso die Wahl des weiteren Preisträgers für 2020, Pére Antoine Exelmans, der sich in Marokko in herausragender Weise für Flüchtlinge einsetzt. Diesen Menschen Unterstützung zukommen zu lassen und ihnen eine würdevolle Zukunft zu ermöglichen, sei auch das Ziel von MISEREOR und seiner Partner in diesem Land.

Quelle: www.misereor.de 


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