amerika 21Brasília. - Ein Großteil des brasilianischen Pantanal brennt. Es handelt sich um das größte Feuchtgebiet der Erde, das sich bis Bolivien und Paraguay erstreckt und eine immense Artenvielfalt beherbergt. In den ersten zwei Oktoberwochen gab es dort über 2.700 Brandherde. Aber auch Argentinien, Bolivien, Venezuela und Kolumbien sind von Feuersbrünsten betroffen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

Zum Teil sind die Feuer auf das Wetterphänomen "La Niña" zurückzuführen, das diesen Sommer eine historische Dürre verursacht hat. Viele der Brände werden aber vorsätzlich gelegt, um neue Ackerflächen für Rinderfarmen und Sojaanbau zu gewinnen und die globale Nachfrage nach Rohstoffen wie Soja, Futtermitteln, Fleisch, Holz und Mineralien zu decken. Die EU, USA und China importieren jährlich Millionen Tonnen Agrarprodukte aus Südamerika, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 


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