Laut des neusten MAAP Berichts (Monitoring of the Andean Amazon Project) des Waldüberwachungsprogramms Amazon Conservation hat sich seit 1. Januar bis 8. November 2023 die Abholzung des Regenwaldes deutlich verlangsamt. Brasilien, Kolumbien, Peru und Bolivien verzeichnen einen deutlichen Rückgang von insgesamt 55,8 % im Vergleich zum Jahr 2022 und sogar 67,7 % im Vergleich zum Jahr 2020.

Matt Finer, Ökologe und Direktor von MAAP sagt angesichts dieser Analyse: "Diese Daten zeigen, dass es noch Hoffnung für das Amazonasgebiet gibt." Für die Eindämmung des Klimawandels ist der Amazonas von größter Bedeutung, daher sei es ein wichtiger Wendepunkt für die Region, berichtet der Tagesspiegel.

Zwar entspräche die gerodete Fläche der Größe von Puerto Rico (9.117 Quadartkilometer), dennoch sei es die geringste seit 2019 seitdem satellitengestützte Entwaldungsaufzeichnungen vorliegen. Analysten führen diesen Rückgang auf eine strengere Einhaltung von Umweltgesetzen zurück, seit Präsident Lula da Silva, am 1. Januar 2023 ins Amt gekommen ist.

Experten schätzen, dass die neuste Datenlage den Amazonasländern Aufschwung geben wird, auf der am Donnerstag (1. Dezember) beginnenden Weltklimakonferenz COP28, mehr Druck zu machen, um bei der Finanzierung des Naturschutzes voranzukommen.

Dennoch weichen Holzfäller nun offenbar auf andere Regionen aus, meldet der Deutschlandfunk. In der zentralbrasilianischen Cerrado-Savanne stieg die Abholzung Medienberichten zufolge in den letzten vier Jahren, da dort weniger scharfe Regeln zur Abholzung gelten würden. Umweltschützer schlagen Alarm und fordern seit längerem schärfere Gesetze, die offensichtlich helfen würden, wie im Amazonas zu beobachten ist.

Quelle: www.maaproject.org


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