ADHBerlin (epo.de). - Im Vorfeld der Geberkonferenz für Libanon am 31. August in Stockholm hat die Aktion Deutschland Hilft (ADH) die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, durch politische Lösungen für Stabilität im Nahen Osten zu sorgen. "Nur vor dem Hintergrund einer langfristig tragfähigen Friedenslösung machen unsere Hilfsmaßnahmen Sinn", sagte ADH-Geschäftsführerin Manuela Roßbach am Dienstag in Berlin.

"Natürlich kümmern wir uns aktuell um Notversorgung der Flüchtlinge im Nahen Osten, aber schließlich geht es darum, dass Wiederaufbaumaßnahmen auch zu einer dauerhaften Verbesserung für die Betroffenen führen", erklärte Roßbach. Dringender Bedarf vor allem im Südlibanon bestehe nach Aussagen von Augenzeugen nach wie vor an medizinischer Hilfe, Hygienemaßnahmen, Trinkwasserversorgung sowie mittelfristig an der Wiederherstellung der Infrastruktur. Experten schätzen, dass die Minenräumung im Südlibanon bis zu zwölf Monate in Anspruch nehmen kann.

Aktion Deutschland Hilft (ADH) ist ein 2001 gegründetes Bündnis von zehn deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um nach einem gemeinsamen Spendenaufruf schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.

Im Libanon helfen gegenwärtig ADRA, arche noVa, CARE, Kinderhilfswerk Global Care, Malteser und WorldVision mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Medikamenten, Hygiene-Sets mehreren Tausend Opfern der Kampfhandlungen.

Aktion Deutschland Hilft
Spendenkonto 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Nahost


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