DAADBerlin (epo). - Deutsche Studienangebote im Ausland werden immer beliebter. Mittlerweile sind bereits über 4.200 Studierende in Studiengängen im Ausland eingeschrieben, die auf Lehrplänen deutscher Hochschulen aufbauen - von Kairo über Russland bis nach China. Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Christian Bode, Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), begrüßten jetzt auf einer Tagung in Berlin, dass deutsche Hochschulen die Chancen der Internationalisierung offensiv nutzten.

"Mit dem Aufbau von Studienangeboten im Ausland betreten wir erfolgreich hochschulpolitisches Neuland", sagten Catenhsen und Bode am Dienstag übereinstimmend in Berlin. Durch das im Jahr 2001 gestartete Förderprogramm "Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland" ermögliche der DAAD erstmals deutschen Hochschulen, eine akademische Ausbildung nach deutschem Muster im Ausland aufzubauen. Bislang wurden bereits 25 Projekte in insgesamt 19 Ländern gefördert. Das BMBF stellt dafür jährlich vier Millionen Euro zur Verfügung.

"Ich freue mich, dass die Hochschulen mit ihren Angeboten im Ausland erfolgreich für den Studien- und Forschungsstandort Deutschland werben", sagte Staatssekretär Catenhusen. Die einzelnen Projekte spiegelten die ganze Bandbreite der deutschen Hochschullandschaft wider. Neben der Einwerbung von exzellentem Forschernachwuchs leisteten die Studiengänge einen Beitrag zur regionalen Entwicklung der Partnerregionen und zum interkulturellen Dialog. Erfreulich sei die hohe Zahl von Bachelor- und Master-Studiengängen. "Damit sind die deutschen Hochschulen mit ihren Angeboten im Ausland oft weiter als zu Hause."

Der Generalsekretär des DAAD betonte, dass die ersten Ergebnisse mehr als ermutigend und auch die ideellen Erträge beachtlich seien. "Zuwachs an Reputation und Internationalität, Gewinnung von neuen Partnern und Nachwuchskräften sowie verstärkte Zusammenarbeit mit der außenhandels-orientierten Wirtschaft machen den Bildungsexport zu einem viel versprechenden Aktionsfeld für die deutschen Hochschulen", sagte Bode.

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