Washington (epo.de). - Viele afrikanische Länder machen bei der Armutsbekämpfung Fortschritte und könnten sogar das Millennium-Entwicklungsziel der Vereinten Nationen erreichen, die Armut bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Dies geht aus dem Weltbank-Bericht "Africa Development Indicators 2006" hervor, der am Montag in Washington veröffentlicht wurde.

Zu den afrikanischen Ländern, die bei der Armutsbekämpfung gut vorankommen, zählt die Weltbank Senegal, Mosambik, Burkina Faso, Kamerun, Uganda, Ghana und die Kapverden. "Afrika ist heute ein Kontinent in Bewegung und verzeichnet spürbare Fortschritte bei Gesundheit, Bildung, Wirtschaftswachstum, Handel und Armutsbekämpfung", erklärte der Vizepräsident der Weltbank für die afrikanische Region, Gobind Nankani.

Der jährlich erscheinende Bericht "Africa Development Indicators (ADI)" zeichnet nach Angaben der Weltbank ein differenziertes Bild der Entwicklungsbemühungen des Kontinents. Einige Länder machten beträchtliche Fortschritte, so etwa Äquatorial-Guinea mit einem Wirtschaftswachstum von 20,9 Prozent im Jahr 2004.

Andere Länder stagnierten oder seien dabei, in ihrer Entwicklung zurückzufallen, wie etwa Simbabwe mit einem Negativwachstum von 2,4 Prozent. Simbabwe sei das einzige afrikanische Land, dessen Wirtschaft im Jahr 2004 geschrumpft sei, heißt es in dem Weltbank-Bericht.

World Bank


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