UNEPNew York/Nairobi (epo.de). - Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) wollen ihre Kräfte beim Schutz der Umwelt in armen Länder künftig stärker bündeln. Am UNEP-Sitz in Nairobi richteten sie jetzt die gemeinsame "Poverty and Environment Facility" ein. Ziel ist es, die Entwicklungsländer vor allem in Afrika und Asien bei der Integration einer umweltfreundlichen Politik in ihre Wirtschaftsstrategien besser zu unterstützen.

"Die Beseitigung von Hunger und Armut und der Schutz der Umwelt sind untrennbar miteinander verbunden", sagte UNDP-Administrator Kemal Dervis in Nairobi bei der Vorstellung des Kooperationsprojekts. UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner betonte, die beiden UN-Einrichtungen wollten nicht nur im Geist der UN-Reform stärker zusammenarbeiten, sondern konkrete, handlungsorientierte Wege finden, um die Mitgliedsstaaten zu unterstützen.

Eines der ersten Vorhaben der neuen Partnerschaft zwischen UNEP und UNDP soll die Teilnahme von fünf Ländern Subsahara-Afrikas am Clean Development Mechanism (CDM) im Rahmen des Kyoto-Protokolls sein. Damit können Firmen aus Industriestaaten in diesen Ländern Projekte zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen finanzieren und zu hohe Emissionen im eigenen Land kompensieren.

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