MisereorAachen (epo.de). - Das Katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR hat angesichts der jüngsten Überschwemmungen eine bessere Koordination der Anrainerstaaten des Sambesi beim Wasser-Management gefordert. Es sei die Aufgabe der Anrainerstaaten, die Wassermassen durch ein verbessertes Management der Staustufen zu kontrollieren, erklärte MISEREOR in Aachen. Bereits 2001 sei durch die mangelnde Absprache der zuständigen Behörden der Schaden deutlich größer gewesen, als er durch die Regenfälle allein zu erwarten gewesen sei.

"Laut Rückmeldungen unserer Partner haben die Überschwemmungen an den Unterläufen des Sambesi, verursacht durch das Öffnen der Schleusen am Cabora-Bassa-Staudamm in Mosambik, die Lebensgrundlagen vieler Familien in den Provinzen Sofala, Sambesia und Tete zerstört", berichtet Michael Hippler, Leiter der Afrika-Abteilung bei MISEREOR. "Dies trifft eine Bevölkerung, die seit Jahren abwechselnd unter Dürren und Überschwemmungen leidet. Uns ist es ein Anliegen, dass über die unmittelbare Hilfe hinaus die Bevölkerung in die Lage versetzt wird, sich besser auf die klimatischen Veränderungen in der Region einzustellen."

MISEREOR unterstützt die Opfer der schweren Überschwemmungen in Teilen Mosambiks, Malawis, Sambias und Angolas mit 20.000 Euro Soforthilfe. Neben der akuten Nothilfe werden vor allem langfristige Maßnahmen zur Rekultivierung von überfluteten Feldern unterstützt.

MISEREOR ruft zu Spenden auf:
Spendenkonto 52 100, Sparkasse Aachen, BLZ: 390 500 00
Stichwort: Überschwemmung südliches Afrika

 www.misereor.de


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