Eschborn (epo). - In Osteuropa und Zentralasien stehen im kommenden Jahr Touristen viele neue Reiseziele offen. Auf dem Tourismus Forum International (TFI) vom 3. bis 6. Februar 2005 präsentieren sich Transformationsländer als attraktive Ziele sozial- und umweltverträglicher Reisen. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) veranstaltet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das TFI während des 15. Reisepavillons - der Reisemesse für nachhaltigen Tourismus in Hannover. Das TFI bietet Tourismusanbietern aus Transformations- und Entwicklungsländern eine Präsentations- und Diskussionsplattform.

Mittelalterliche Klöster, eine Weinprobe, kulinarischen Spezialitäten: Die Rede ist nicht von einem der viel besuchten Mittelmeerländer, sondern von Georgien. "Für ein Reiseziel wie Georgien sind persönliche Kontakte mit potenziellen Reiseveranstaltern und Kunden von sehr großer Bedeutung", sagt Karin Steinmetzer, deutsche Tourismus-Beraterin bei der georgischen Regierung. "Deshalb hat sich Georgien auch 2004 zum ersten mal auf dem Reisepavillon und dem TFI präsentiert". Mit Erfolg: Zusammen mit dem Reiseveranstalter Via Verde und dem Bildungswerk Ökologie wurden Reiseangebote entwickelt, die 2005 in Zusammenarbeit mit der georgischen Partnerreiseagentur Tbilisi Tourist Centre (TTC) angeboten werden. Verhandlungen mit weiteren deutschen Reiseveranstaltern laufen zurzeit. "Die Ergebnisse unserer ersten TFI-Teilnahme sind durchweg positiv.", sagt Thea Ketschakmadze, Büroleiterin des TTC. Aus diesem Grund werde Georgien auf dem Reisepavillon 2005 erneut vertreten sein. Mit dem Slogan "Faszination Kaukasus" lädt Georgien weitere Reiseunternehmen und Urlauber einladen, das Land als Reiseziel zu entdecken.

Neben Kultur hat Georgien auch jede Menge unberührter Natur zu bieten. Im Borjomi-Kharagauli-Nationalpark können Touristen auf einem ausgedehnten Netz markierter Wanderwege Natur hautnah erleben ohne sie zu zerstören. Von Einheimischen geführte Touren bieten neben Umweltinformationen auch Einblicke in die Landeskultur und schaffen neue Einkommensquellen in der Region. Die lokale Küche kann man in den vielen Gasthäusern am Rande des Parks genießen. Die Naturschutzaktivitäten im Nationalpark, werden auch mit einem Teil der Übernachtungseinnahmen finanziert.

Ungewöhnliche Reiseerlebnisse abseits ausgetretener touristischer Pfade bieten auf dem TFI neben Georgien auch Rumänien, Kirgistan und Russland an. Zahlreiche Anbieter aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Nahen Osten sind ebenfalls vertreten.

Weitere Informationen im Internet: www2.gtz.de/tourismus

Die GTZ ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig zu verbessern. Hauptauftraggeber der GTZ ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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