daadBonn (epo.de). - Die wissenschaftliche Kooperation mit "Krisenstaaten" steht in diesem Jahr im Mittelpunkt einer Tagung von rund 250 Experten für die Internationalisierung deutscher Hochschulen vom 11. bis 13. November in Bonn. Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierte Jahrestagung im Wissenschaftszentrum Bonn ist das zentrale Forum der Akademischen Auslandsämter zur Information über neue Trends und für den bundesweiten Erfahrungsaustausch.

Das Themenspektrum der Fachtagung reicht von Studiengang-Exporten und Repräsentanzen deutscher Hochschulen im Ausland über den nachhaltigen Aufbau internationaler Netzwerke bis zur Weiterbildung von Mitarbeitern. Darüber hinaus wird zum elften Mal der Preis des Auswärtigen Amtes für die exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen vergeben. Er geht an studentische Initiativen der Universität Bonn und der Studentenwohnheime Kiel.

Ein Schwerpunktthema der Tagung, die durch den Generalsekretär des DAAD, Christian Bode, eröffnet wird, ist der wissenschaftliche Dialog und die Kooperation mit Krisenstaaten. An einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema nehmen Hochschulexperten sowie Vertreter des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) teil. Ein zweites Plenarthema sind bereits laufende und geplante Programminitiativen in Afrika. Deutsche und internationale Vertreter der Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen sowie zuständigen Ministerien diskutieren gemeinsam über Erfahrungen, Strategien und konkrete Projektvorhaben.

Zu Beginn der Tagung verleiht Thomas Götz, Beauftragter des Auswärtigen Amtes für Außenwissenschaftspolitik, den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Betreuungspreis an zwei besonders erfolgreiche Projekte zur fachlichen, sprachlichen und sozialen Integration ausländischer Studierender: Die Studentische Initiative "Geo2gether" des geographischen Instituts der Universität Bonn unterstützt ausländische Studierende bei der Planung und dem Zeitmanagement ihres Studiums, bei Seminar- und Abschlussarbeiten sowie im Alltag. Die "Culture Sessions"-Initiative in den Kieler Studentenwohnheimen steht für Länderabende, die Integration, Kommunikation und kulturelle Vielfalt fördern sollen. Beide Initiativen werden durch ehrenamtliches Engagement getragen.

www.daad.de

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