Heidemarie Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat der Ukraine Unterstützung für die seit Anfang des Jahres begonnenen Reformen zugesagt. Im wesentlichen solle der Umbau der nationalen Verwaltungsstrukturen, die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen und vor allem die Unterstützung armer und benachteiligter Bevölkerungsschichten ermöglicht werden, teilte das BMZ in Berlin mit.

"Die Menschen in der Ukraine wollen schnelle Verbesserungen ihrer Lebensverhältnisse erfahren, damit sie spüren: Demokratie lohnt sich. Deshalb hat sich das Bundesentwicklungsministerium entschlossen, die Zusammenarbeit mit der Ukraine auf eine verlässliche und nachhaltige Basis zu stellen", erklärte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul anlässlich der jetzt zu Ende gegangenen deutsch-ukrainischen Regierungsverhandlungen - den ersten seit der "orangenen Revolution".

Auch die Bekämpfung der sich in der Ukraine ausbreitenden HIV/AIDS-Epidemie soll nach BMZ-Angaben unterstützt werden. Damit sollten vor allem dort Arbeitsplätze geschaffen werden, wo die Arbeitslosigkeit besonders hoch ist, nämlich in ländlichen Gebieten. Ein weiterer Schwerpunkt des deutschen Engagements soll im Osten des Landes liegen.

 BMZ


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