venezuela_100Caracas. - Hugo Chávez bleibt für weitere sechs Jahre Präsident in Venezuela. Der Amtsinhaber erhielt bei den Präsidentschaftswahlen vom Sonntag nach Angaben des nationalen Wahlrates rund 54 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat Henrique Capriles Radonski kam auf knapp 45 Prozent. Capriles räumte seine Wahlniederlage umgehend ein.

Der 58-jährige Chávez regiert Venezuela seit fast 14 Jahren. Er erhielt bei der Wahl mehr als 7,4 Millionen Stimmen. Damit bekam er nach Angaben des Wahlamtes nach der Auszählung der meisten Stimmen rund 1,2 Millionen Stimmen mehr als sein Herausforderer Capriles. Rund 81 Prozent der Wahlberechtigten gingen zur Abstimmung. Chávez wird seine vierte Amtsperiode antreten.

Der 40-jährige Oppositionsführer Capriles rief Chávez dazu auf, als Präsident "für die Lösung der Probleme aller Venezolaner zu arbeiten". Er war im Wahlkampft für eine Kombination aus freier Marktwirtschaft und Sozialpolitik angetreten und hatte als politisches Vorbild den Nachbarstaat Brasilien genannt.

Chávez hatte vor der Wahl das Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2019 die Armut in Venezuela zu überwinden. Seine Regierung habe es geschafft, die Armut im Land innerhalb von zehn Jahren zu halbieren. Chávez hatte die Einnahmen aus den Ölexporten des Landes dazu genutzt, Sozialprogramme aufzulegen und sich so den Rückhhalt der ärmeren Bevölkerungsschichten gesichert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela

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