bmz 100Berlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat den Dokumentarfilm Art/Violence mit dem CINEMA fairbindet-Preis des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgezeichnet. "Der Film zeigt künstlerischen Widerstand gegen Unterdrückung. Er wirft die Frage auf, wie Kunst in einem von Gewalt geprägten Umfeld entstehen kann. Ich gratuliere dem ganzen Team für diesen leidenschaftlichen Film", erklärte Niebel.

Der Film des Regie-Trios Udi Aloni, Batoul Taleb und Mariam Abu Khaled handelt vom Mord am palästinensisch-jüdischen Schauspieler, Regisseur und Friedensaktivisten Juliano Mer-Khamis. Juliano Mer-Khamis war der Gründer des Freedom Theatres im palästinensischen Flüchtlingslager Dschenin im Westjordanland. Drei junge palästinensische Schauspielerinnen lassen sich von Helden der Weltliteratur inspirieren, um Julianos Weg zu folgen und im Umfeld unberechenbarer Brutalität mit radikaler Fantasie zu künstlerischer Rebellion zu finden.

Der Sonderpreis CINEMA fairbindet wird regelmäßig im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin verliehen und ist mit einem Preisgeld 5.000 Euro verbunden. Das BMZ unterstützt zudem eine Tour des Siegerfilms durch 25 deutsche Städte. Mit dem Preis zeichnet das BMZ Filme aus, die Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verbinden und neue Ideen und Perspektiven aufzeigen.

Der Siegerfilm wurde von einer unabhängigen Jury bestehend aus Thomas Heinze, deutscher Kino-, Fernseh- und Theaterschauspieler, Djo Munga – Filmproduzent und Regisseur, Ernst Szebedits, Produzent und Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, sowie Charles Achaye-Odong, Projektmanager und Dozent der Deutschen Welle Akademie, ermittelt.

www.artviolence.com
www.bmz.de


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