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unhcr 200Berlin. - Das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat den Beschluss der Innenministerkonferenz begrüßt, weitere 5.000 syrische Flüchtlinge im Rahmen eines humanitären Aufnahmeprogramms Zuflucht in Deutschland zu bieten. "Erneut setzt Deutschland ein wichtiges und starkes Signal der Hoffnung für viele syrische Flüchtlinge", sagte der UNHCR-Vertreter für Deutschland, Hans ten Feld.

Ten Feld verwies darauf, dass UNHCR insbesondere die westlichen Industriestaaten gebeten habe, bis Ende 2014 insgesamt 30.000 Aufnahmeplätze für syrische Flüchtlinge bereitzustellen, die sich derzeit in den Nachbarstaaten ihrer Heimat aufhalten.

"Mit der Bereitschaft, 10.000 Aufnahmeplätze zur Verfügung zu stellen, ist UNHCR diesem Ziel ein gutes Stück näher gerückt", sagte ten Feld. Deutschland stehe eindrucksvoll an der Spitze einiger Staaten, die syrische Flüchtlinge zeitlich befristet oder dauerhaft aufnehmen wollen. UNHCR brauche diese Unterstützung, um die organisierte Aufnahme von syrischen Flüchtlingen aus der betroffenen Region in weitaus größerer Zahl zu ermöglichen.

"Wir hoffen daher, dass die heutige Entscheidung der Innenministerkonferenz auch in der EU und anderswo als Signal der Ermutigung verstanden wird, um eine angemessene Zahl von Aufnahmeplätzen bereitzustellen."

Ten Feld begrüßte weiterhin das gemeinsame Votum der Innenminister zugunsten der unbefristeten Fortführung des sogenannten Resettlement-Programms (dauerhafte Neuansiedlung von Flüchtlingen aus Erstzufluchtsländern) und die geplante Erhöhung der Quote von bislang 300 Aufnahmeplätzen pro Jahr ab dem Jahr 2015. "Damit wird Deutschland in Zukunft einen noch wichtigeren Beitrag für den internationalen Flüchtlingsschutz leisten", so ten Feld abschließend.

www.unhcr.de

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