gizBerlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat die Morde an drei Entwicklungsexperten im Jemen scharf verurteilt. Die drei Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) waren in der Hauptstadt Sanaa bei einem Projektbesuch getötet worden.


"Ich verurteile den feigen Anschlag in der jemenitischen Hauptstadt 
Sanaa aufs Schärfste", erklärte Niebel am Samstag in Berlin. "Meine Gedanken sind in tiefer Trauer und voller 
Mitgefühl bei den Angehörigen der drei ermordeten GIZ-Mitarbeiter und 
aller anderen Opfer. Wir unterstützen mit unserer Entwicklungsarbeit die
Menschen im Jemen dabei, sich eine Zukunftsperspektive zu erarbeiten.
"

Die Terroristen zielten darauf ab, "genau diese Zukunft zu zerstören, denn
 Menschen mit positiven Lebensperspektiven entziehen ihnen den Nährboden 
für ihre Aktionen, betonte der Entwicklungsminister. "Deshalb attackieren sie die Menschen, wo sie am
 verletzlichsten sind, zum Beispiel im Krankenhaus. Das ist hinterhältig
 und feige. Jemen steht an der Schwelle zum Staatszerfall. Wir dürfen 
nicht zulassen, dass die Terroristen mit ihren unmenschlichen Aktionen
 erfolgreich sind."


Die Bundestagsabgeordnete der CSU und Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des 17. Deutschen Bundestags, Dagmar Wöhrl, erklärte zum Tode der drei GIZ-Mitarbeiter: "Der feige Terrorangriff auf das Verteidigungsministerium und das Militärkrankenhaus in Sanaa ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Jemen droht, ein gescheiterter Staat zu werden. Dass nun genau jene, die sich für die Entwicklung des Landes einsetzen und seit vielen Jahren Projekte der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz) GmbH betreuen und weiterentwickeln, den Terroristen zum Opfer gefallen sind, ist ganz besonders tragisch. Ich verurteile diesen feigen Angriff. Dies ist eine schreckliche Tat und ein erschütterndes Signal für alle Engagierten weltweit."

Die Abgeordnete sagte weiter: "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der Toten. Unser entwicklungspolitisches Engagement darf nicht aufhören, wir müssen weiterkämpfen gegen die Gewalt. Wir müssen dem radikalislamischen Terror den Nährboden nehmen und den Menschen im Jemen eine Perspektive auf ein Leben in Sicherheit geben."

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