Gender

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Hamburg. – Eine schwere Menschenrechtsverletzung mit gravierenden Folgen für die Betroffenen: Mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit sind an ihren Genitalien beschnitten. Die Dunkelziffer ist hoch: Allein in Deutschland leben Schätzungen zufolge rund 100.000 Betroffene, rund 17.000 Mädchen gelten als gefährdet.

care logo neuBonn. - Die Hilfsorganisation CARE zeigte sich zutiefst besorgt über die medizinische Versorgung in Gaza. Berichten von Partnerorganisationen zufolge müssten sich Frauen zunehmend Notkaiserschnitten ohne Betäubung unterziehen, weil Betäubungsmittel nicht verfügbar und die Krankenhäuser komplett überlastet seien. Eine neue Genderanalyse von CARE zur spezifischen Situation von Frauen und Mädchen zeigt, dass die medizinische Unterversorgung das Risiko der Mütter- und Säuglingssterblichkeit deutlich verschärfen, die in Gaza bereits vor der Eskalation unverhältnismäßig hoch waren.

Der Zugang zu Finanzmitteln ist für Frauen auf der ganzen Welt oftmals ein schwieriges Unterfangen. Zwischen Frauen und Männern gibt es in diesem Bereich eine Lücke von 9%. In Äthiopien und anderen Ländern Afrikas ist der fehlende Zugang zu Finanzmitteln eine große Herausforderung. Entscheidungsträger müssen sich die Frage stellen, was die geschlechtsspezifische Ungleichheit beim Zugang zu Finanzmitteln auf dem afrikanischen Kontinent befördert?

Plan Logo neuHamburg. - Anlässlich des Welt-Mädchentags morgen (11. Oktober) beklagt Plan International Deutschland in seinem Bericht "Her Body, Her Choice – Zugang von Mädchen zu ihren sexuellen und reproduktiven Rechten weltweit", dass nur etwa die Hälfte aller Mädchen und Frauen auf der Welt eigenständig über ihren eigenen Körper entscheiden kann. "Das hat gravierende Konsequenzen. Allein im Jahr 2022 wurden zwölf Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet", so Kathrin Hartkopf, Sprecherin der Geschäftsführung von Plan International Deutschland. "Wird diese Entwicklung nicht gestoppt, droht rund 100 Millionen Mädchen weltweit bis 2030 die Zwangsheirat", erklärt Hartkopf.

misereorBerlin. - Kein sozial-ökologischer Wandel ohne Gleichberechtigung: Zum Weltfrauentag 2021 hat MISEREOR dazu aufgefordert, Geschlechtergerechtigkeit als wesentlichen Bestandteil weltweit notwendiger Veränderungsprozesse anzuerkennen und sich dafür einzusetzen - auch und gerade in der Entwicklungszusammenarbeit.

careBerlin. - Im Vorfeld des Weltfrauentages (8. März) hat die internationale Hilfsorganisation CARE mit dem Bericht "Time for a Better Bargain: How the Aid System Shortchanges Women and Girls in Crises" eine ernüchternde Bilanz im Kampf um die Rechte von Frauen und Mädchen in Krisengebieten gezogen. Trotz einiger positiver Entwicklungen versäumten Geberländer, UN-Organisationen und Hilfsorganisationen weitgehend ihre auf dem humanitären Weltgipfel 2016 vereinbarten Selbstverpflichtungen. Bis 2020 sollte es ausreichend finanzielle Mittel für Frauenrechtsorganisationen, für Geschlechtergerechtigkeit sowie für die Beteiligung von Frauen und Mädchen in der Krisenbewältigung geben.

brot fdwBerlin. - 25 Jahre nach der Pekinger Weltfrauenkonferenz hat noch keiner der 189 beteiligten Staaten die dort verabschiedeten Verpflichtungen erfüllt. Weltweit stellen heute rechtsradikale und frauenfeindliche Strömungen Frauenrechte in Frage. Daher ist es umso wichtiger, die Staaten an ihre Verpflichtungen von Peking und die Kirchen und die Gesellschaft an ihre Verantwortung zur Verteidigung der Rechte und der körperlichen und seelischen Unversehrtheit von Frauen zu erinnern. Brot für die Welt und die Diakonie Deutschland setzen sich weltweit für eine nachhaltige Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen ein und fordern die rechtliche Verankerung und konsequente Durchsetzung von Frauenrechten.

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