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Berlin. - Am 13. August sind die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht. Damit ist der "globale Erdüberlastungstag" in diesem Jahr sechs Tage früher als im Vorjahr erreicht worden. Mit einer Aktion vor dem Kanzleramt prangern Aktivistinnen und Aktivisten von INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend, FairBindung, PowerShift, der Christlichen Initiative Romero und der Kampagne Stop Mad Mining den übermäßigen Ressourcenverbrauch Deutschlands an und fordern die Bundesregierung auf, sich für eine zukunftsfähige und gerechte Ressourcenpolitik einzusetzen.

duerre mali oxfam 720

Berlin. - Etwa 12 Millionen Hektar landwirtschaftlich nutzbarer Fläche werden jährlich zu Wüste. Das entspricht 23 Hektar pro Minute. Tendenz: steigend. Das stellt UNCCD (United Nations Convention to Combat Desertification) anlässlich des Welttags für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre fest.

greenpeaceHamburg. - Rund 400 Kinder aus über 100 Greenteams engagieren sich am Samstag, in über 90 Städten und Gemeinden zum Greenpeace Bienen-Aktionstag. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von neun bis 14 Jahren informieren über die Hintergründe des Bienensterbens. Sie sammeln Unterschriften für eine ökologische Landwirtschaft ohne bienengefährdende Pestizide. Geplant sind Infostand-Aktionen mit Spielen, Filmen und Experimenten zum Beispiel an der Strandpromenade von Wangerooge und auf dem Marktplatz von Chemnitz. "Ich mache mit beim großen Bienentag der Greenteams, weil Bienen für unsere Natur so wichtig sind. Das wird viel zu oft unterschätzt!", sagte Ruben Köllner (10 J.) aus Hamburg. "Wir wollen, dass die Politiker handeln und gefährliche Pestizide verbieten."

greenpeace kohle giftig 720

Hamburg. - Deutschland kann 36 der ältesten Kohlekraftwerke sofort abschalten und dabei weiterhin eine sichere Stromversorgung garantieren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace. Die Bundesregierung würde mit diesem Schritt 70 Millionen Tonnen CO2 einsparen, ihre Klimaziele erreichen und den Strommarkt stärken. "Deutschland kann ohne Probleme die Notbremse bei der Kohleverstromung ziehen", sagte Tobias Austrup, Energieexperte von Greenpeace am Montag in Hamburg. "Die Bundesregierung ginge damit einen konsequenten Schritt hin zu mehr Klimaschutz. Und sie würde die internationale Blamage vermeiden, die eigenen Klimaziele krachend zu verfehlen."

greenpeaceHamburg. - Eltern achten beim Kauf von Kleidung vor allem auf gefährliche Chemikalien und lassen sich von Marke oder Preis wenig lenken. Zwar kauft die Mehrheit der Eltern Kleidung noch neu und konventionell im Internet oder in Ladenketten. Aber über 80 Prozent der Mütter nutzen auch ökologische Alternativen wie Secondhand-Kleidung, Flohmärkte oder Tauschbörsen – besonders weil diese günstiger sind. Das ergibt eine Umfrage, die das Institut Winkle im Auftrag von Greenpeace unter 452 Müttern und Vätern vom 22. bis 29. Januar 2015 durchgeführt hat.

Berlin. - Germanwatch und der Bundesverband für Umweltberatung fordern Bundestag und Bundesrat auf, die im Kabinettsentwurf des Elektroaltgerätegesetzes verankerte Ressourcenverschwendung zu verhindern. Am Freitag beschäftigt sich der Bundesrat in erster Lesung mit dem Gesetz. "Mit dem aktuellen Entwurf des Elektroaltgerätegesetzes würde es nahezu ausgeschlossen, dass funktionierende Geräte weiter genutzt werden. Selbst wenn Produkte noch gut brauchbar sind, dürften an den Abfallsammelstellen abgegebene Produkte fast gar nicht mehr für eine erneute Nutzung aufbereitet werden", sagte Stefan Müssig, Vorsitzender des Bundesverbandes für Umweltberatung am Donnerstag in Berlin. 

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Hamburg. - Für konsequenten Klimaschutz haben am Donnerstag 30 deutsche und schwedische Greenpeace-Aktivisten bei der Eröffnungsfeier eines Vattenfall Windparks demonstriert. Während der Veranstaltung in Hamburg wurde im Beisein von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und dem schwedischen Wirtschaftsminister Mikael Damberg die neue Greenpeace-Studie "Vattenfalls Chance – Eine Zukunft für die Lausitz ohne Braunkohle" an den Vattenfall Aufsichtsratvorsitzenden Magnus Hall überreicht.

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