Humanitäre Hilfe

uno fluechtlingshilfeBonn. - Nach aktuellen Schätzungen des UN-Nothilfebüros (Ocha) werden im Jahr 2020 rund 168 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Die UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), geht davon aus, dass sich insbesondere in den Regionen der sogenannten "vergessenen Krisen" die Notlage der Menschen weiter verschärft.

wfp iconRom. - Das UN World Food Programme (WFP) muss seine Nothilfe in Simbabwe schnell ausweiten, da Dürren, Überschwemmungen und der wirtschaftliche Zusammenbruch mittlerweile 7,7 Millionen Menschen – die Hälfte der gesamten Bevölkerung – akutem Hunger ausgesetzt haben. Um den wachsenden Bedarf der am stärksten betroffenen Simbabwerinnen und Simbabwer zu decken, benötigt WFP umgehend weitere Mittel.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Seit Ende August haben sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen große Teile des Südsudan verwüstet. Am schlimmsten betroffen ist die Region Maban County im Nordosten des Landes, die an den Sudan angrenzt. Dort leben 150.000 sudanesische Flüchtlinge in vier Camps Seite an Seite mit der einheimischen Bevölkerung, berichtete die UNO-Flüchtlingshilfe. Insgesamt seien in Maban etwa 200.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen.

unhcr 200Berlin. - Sechs Wochen vor Beginn des ersten Globalen Flüchtlingsforums hat sich UNHCR, der Hohe Kommissar der Vereinten Nation für Flüchtlinge, zuversichtlich über die Möglichkeiten der ersten Konferenz dieser Art gezeigt. "Dieser internationale UN-Gipfel ist nicht nur die Möglichkeit, eine wichtige Debatte wieder zu versachlichen. Die Welt kann zugleich Solidarität mit denen zeigen, die die Hauptlast der Flüchtlingskrise tragen. Und das sind fast immer die direkten Nachbarländer", sagte der Repräsentant des Hohen Kommissars in Deutschland, Dominik Bartsch. "Es ist ein historischer Schritt, der zeigt, dass die Welt etwas gegen die humanitäre Katastrophe unserer Generation unternimmt."

handicap internationalMünchen. - Am 1. und 2. Oktober kommen in Wien die VertreterInnen von fast 100 Staaten und der Zivilgesellschaft bei der "Internationalen Konferenz zum Schutz der Zivilbevölkerung in der städtischen Kriegsführung" zusammen. Damit soll ein politischer Prozess in Gang gesetzt werden mit dem Ziel, im Frühjahr 2020 eine politische Erklärung zu verabschieden, die konkrete Maßnahmen für den Schutz und die Unterstützung der Zivilbevölkerung beinhaltet. Die Hilfsorganisation Handicap International (HI) unterstreicht aus diesem Anlass, dass der Schutz und die Unterstützung der Betroffenen als dringende humanitäre Priorität anerkannt werden müssen: 90 Prozent der Opfer von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten sind Zivilisten.

caritasFreiburg. - Ein Jahr nach der verheerenden Dreifach-Katastrophe auf der indonesischen Insel Sulawesi sind weiterhin viele tausend Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. "Mehr als 30.000 Menschen leben noch immer in provisorischen Unterkünften und warten darauf, irgendwann wieder in eine eigene Bleibe ziehen zu können", berichtete Oliver Müller, Leiter von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes.

behBerlin. - Hitzerekorde weltweit und zunehmende Dürren: Der Klimawandel verschärft die Probleme rund um die Wasserversorgung und erhöht damit die Verwundbarkeit von Gesellschaften. Das zeigt der WeltRisikoBericht 2019 mit dem Fokus Wasserversorgung. Er wurde am Donnerstag vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) veröffentlicht.

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