Humanitäre Hilfe

venro 200Berlin. - Im vergangenen Jahr sind weltweit 405 humanitäre Helferinnen und Helfer Ziel von Angriffen geworden. Sie wurden verletzt, entführt, sexuell belästigt oder getötet. Zum Tag der Humanitären Hilfe (19. August) hat sich der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) für konkrete Verbesserungen im völkerrechtlichen Strafrecht und mehr Unterstützung in der Fürsorge ausgesprochen.

whh 150Bonn. - Die schlechte Sicherheitslage in vielen Ländern erschwert die Arbeit von Hilfsorganisationen und behindert massiv den Zugang zu Menschen in Not. Obwohl der Bedarf an Hilfe weltweit zunimmt, werden humanitäre Helferinnen und Helfer häufig selbst Opfer von Angriffen und Entführungen. Daran hat die Welthungerhilfe anlässlich des Welttags der Humanitären Hilfe am 19. August erinnert.

careBonn. - Zum dritten Mal in Folge ist Syrien für humanitäre Helferinnen und Helfer der tödlichste Ort der Welt, wie eine Analyse der Hilfsorganisation CARE anlässlich des Welttags für humanitäre Hilfe am 19. August zeigt. Seit Jahresbeginn wurden 57 Männer und Frauen bei ihrer Arbeit getötet. Allein 18 von ihnen starben bei Hilfseinsätzen in Syrien, wo seit mehr als acht Jahren Krieg herrscht.

cbmBensheim. - Zum Welttag der Humanitären Hilfe (19. August) erinnert die Christoffel-Blindenmission (CBM) an Helferinnen und Helfer während und nach Naturkatastrophen. Eine dieser selbstlosen Helferinnen ist Bimala aus Nepal. Als 2015 die Erde in Nepal bebte, rettete sie sich und ihre kleine Tochter. Nach dem Beben nahm sie erfolgreich an einem Training der CBM zur Ersthelferin teil und hilft heute Verletzten und Traumatisierten bei Erdbeben.

diakonieBerlin. - Der Jemen wird in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt-Land für die Diakonie Katastrophenhilfe. Durch die offizielle Registrierung in Aden im Juli kann die Hilfsorganisation Hilfsprojekte einfacher umsetzen. Dabei geht es vor allem darum, die Ernährungslage der Menschen zu verbessern und sie vor der tödlichen Infektionskrankheit Cholera zu schützen.

behBerlin. - Mitte März fegten innerhalb weniger Wochen zwei heftige Wirbelstürme mit Starkregenfällen über den Südosten Afrikas und hinterließen Zerstörung und Verzweiflung. Vier Monate danach leben zehntausende Menschen in den betroffenen Ländern Mosambik, Malawi und Simbabwe nach wie vor in provisorischen Notunterkünften und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Bündnis Entwicklung Hilft unterstützt die Menschen auch beim Wiederaufbau.

oxfamBerlin. - Mehr als 15 Millionen Menschen in Ostafrika brauchen dringend humanitäre Hilfe, da Äthiopien, Kenia und Somalia erneut von einer Dürre heimgesucht werden. Doch die internationale Gemeinschaft reagiere bislang unzureichend auf die drohende Katastrophe und gefährde damit Millionen Menschenleben, kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht.

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