Klimaschutz

urgewald neuBerlin. - Das Spitzenpersonal führender globaler Versicherungskonzerne diskutiert bis Mittwoch auf dem Global Insurance Forum in Berlin aktuelle Entwicklungen der Branche. Thema dürfte dabei auch die jüngst veröffentlichte Entscheidung des Schweizer Rückversicherers Swiss Re zu Kohle sein: Der Konzern will keine Versicherungen mehr für Firmen anbieten, die mehr als 30 Prozent ihres Geschäfts mit der klimaschädlichen Kohle machen. Auch Munich Re sollte umsteuern, fordert die Umweltorganisation urgewald.

mccBerlin. - Eine breite Kombination von Maßnahmen könnte am besten geeignet sein, sowohl die Klimaziele als auch die meisten nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu erreichen. Diese Maßnahmen reichen von der CO2-Bepreisung über die Regulierung des Schutzes von Wasser und Wald bis hin zu Lebensstiländerungen. Das zeigt eine neue Studie des Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). 

germanwatch 150Bonn. - Mit hohen Erwartungen blicken die beim Petersberger Klimadialog vertretenen Staaten auf die für Dienstag angekündigte Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet vor allem konkrete Schritte zur Verdopplung des deutschen Beitrags zur internationalen Klimafinanzierung als Signal für den kommenden Klimagipfel in Katowice.

mccBerlin. - Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad wird die Welt immer stärker von Technologien abhängig machen, die der Atmosphäre wieder CO2 entziehen. Doch Technologieentwicklung und -ausbau sowie der Start von Pilotprojekten hängen im Vergleich zu dem Bedarf aus den Klimaschutzszenarien erheblich zurück. Um unter der Marke von zwei Grad zu bleiben, kann dagegen der großflächige Einsatz eines breiten Portfolios dieser "Negativen Emissionstechnologien" (NETs), wie die Techniken zur CO2-Entnahme auch genannt werden, auf ein Minimum reduziert werden. Das geht aus mehreren neuen Studien des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hervor. 

germanwatch Berlin. - Zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi sowie eine Jugendorganisation aus Schweden haben am Donnerstag Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Sie werfen der EU vor, dass die Klimaziele bis 2030 unzureichend seien und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind, berichtet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. 

germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht nach den zweiwöchigen Klimaverhandlungen in Bonn erste Fortschritte auf dem Weg zu verbesserten Klimazielen der Staaten. "In Bonn ist deutlich geworden: Die Weltgemeinschaft erkennt an, dass die bisher im Paris-Abkommen hinterlegten Klimaziele der Staaten nicht ausreichen und erhöht werden müssen. Nun müssen die Grundlagen dafür gelegt werden, damit alle Länder sich zu ausreichendem Klimaschutz verpflichten", sagte Rixa Schwarz, Teamleiterin für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.

germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am Montag beginnenden Bonner Klimaverhandlungen (bis 10. Mai) Fortschritte in drei Bereichen: Starke Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, verbesserte Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel besonders Betroffenen in den ärmsten Ländern. 

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