Klimakrise

Brandrodung in Carajas, Para, Brasilien. Foto: epo Archiv

Frankfurt/Berlin (epo.de). - Anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker am 9. August hat das Klimabündnis zwischen europäischen Städten und indigenen Völkern dazu aufgerufen, die Rechte der Ureinwohner weltweit zu stärken. Klimaschutz und der Erhalt der Biodiversität würden immer wichtiger, "nicht nur für das Überleben indigener Völker, sondern der gesamten Menschheit", erklärte das Bündnis. Die Suche nach Lösungsmöglichkeiten für den Klimawandel, den globalen Verlust an Biodiversität sowie die Übernutzung der Ressourcen lenke immer stärker die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der indigenen Strategien für eine nachhaltige Entwicklung.
Dürrefolgen. Foto: Wikipedia Commons

Washington (epo.de). - In einer von der US-Weltraumbehörde NASA unterstützten Studie haben Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Erwärmung des Indischen Ozeans und geringeren Regenfällen im östlichen und südlichen Afrika entdeckt. Die durch Computermodelle und Beobachtungen gewonnenen Erkenntnisse zeigten einen Rückgang der Niederschläge, die die Ernährungssicherheit in der Region gefährdeten, erklärte die NASA.
Barack Obama. Foto: WikiPedia

Berlin (epo). - Anlässlich des Berlinbesuchs des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama hat der WWF ein klares Bekenntnis Obamas zum internationalen Klimaschutz unter dem Dach der UN aufgefordert. Zugleich seien anspruchsvolle nationale Klimaschutzmaßnahmen in den USA nötig, erklärte die Umweltstiftung. Die bisherigen Verlautbarungen aus dem Umkreis Obamas seien zwar vielversprechend. Jetzt gehe es aber darum, die Blockadehaltung der USA zu beenden und konstruktiv an einem international bindenden Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012 mitzuarbeiten. 
germanwatchBerlin (epo.de). - Ein neues Rechtsgutachten von Germanwatch analysiert die Berichtspflichten von deutschen, französischen und italienischen Automobilunternehmen hinsichtlich des deutschen und europäischen Gesetzes zur Veröffentlichung von klimabezogenen Geschäftsrisiken. Diese Berichtspflichten sind von besonderem Interesse für Aktieninhaber sowie Investoren. Die jüngsten Ereignisse an der Wall Street geben dem Recht. US-Autoaktien befinden sich derzeit im freien Fall, da sie die Risiken durch den enormen Ölpreisanstieg unterschätzt und nicht angemessen berücksichtigt haben. Die deutschen Autoaktien scheinen dieser Entwicklung zu folgen.
Trockengebiet in China. Foto: UFZ

Hamburg (epo.de). - Nach Ansicht führender Forscher müssen die Staaten weltweit konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels einleiten. Die derzeit breit diskutierte Senkung des CO2-Ausstoßes reiche nicht, um sich gegen den Klimawandel zu wappnen. "Eine Klimapolitik, die sich der CO2-Vermeidung unter Missachtung jedes Anpassungsdrucks verschreibt, ist eine verantwortungslose Klimapolitik", schreiben der Klimaforscher Hans von Storch und der Soziologe Nico Stehr in einem Manifest zum Klimaschutz, das der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt.
Kraftwerk Frimmersdorf. Foto: RWE

Hamburg (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung wird ihre Ziele zum Klimaschutz weit verfehlen. Davon geht eine aktuelle Bewertung von Greenpeace aus. Mit den Maßnahmen des Klimapaketes lasse sich bis 2020 nur die Hälfte der von jetzt an notwendigen 270 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich einsparen, so die Untersuchung der Umweltorganisation. In der Kabinettssitzung am Mittwoch soll der zweite Teil des Klimaprogramms verabschiedet werden. 
Klimaschutz-Werbung des BMU

Berlin (epo.de). - Bis zum Jahr 2020 könnte der Klimaschutz eine halbe Million zusätzliche Arbeitsplätze in Deutschland entstehen lassen. Auf diese Weise könne die Zahl der Arbeitslosen auf unter drei Millionen sinken, heißt es in einer neuen, vom Bundesumweltministerium (BMU) in Auftrag gegebenen Studie. Bis 2030 könnten es sogar 800.000 Arbeitsplätze mehr sein, so die Studie zu den Wachstums- und Beschäftigungseffekten des Energie- und Klimapaketes der Bundesregierung.
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