bmz Berlin. - Beim Ministersegment des UN-Nachhaltigkeitsforums lenkt Deutschland in diesem Jahr den Fokus auf die nachhaltige öffentliche Beschaffung. Mit einer Veranstaltung am 18. Juli verdeutlicht die Bundesregierung, dass der Staat eine Vorbildrolle für nachhaltigen Konsum hat. Das Ministersegment überprüft jedes Jahr die Fortschritte bei der Umsetzung der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung der UN und ihrer 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Es findet derzeit in New York statt. Die Bundesregierung wird durch das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) vertreten.

Berlin. - In einer neuen Klima-Studie kommt ein internationales Forscherteam, unter anderem von der University of New South Wales in Sydney, anhand der Untersuchung vergangener Wärmeperioden zu dem Ergebnis, dass die Erderwärmung unter Umständen doppelt so hoch sein könnte wie bisher vorhergesagt. Die Wissenschaftler kritisieren, dass in aktuellen Klimamodellen die Langzeitfolgen für unseren Planeten nicht ausreichend betrachtet würden. Sofortiges Handeln sei unerläßlich, um tiefgreifende Veränderungen unserer Welt zu verhindern.

Berlin. - Anlässlich des Trump-Putin-Gipfels in Helsinki hat die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung einzusetzen. Die Bundesregierung müsse Brücken bauen für einen fairen Interessensausgleich mit Russland im Dienste des Friedens.

Berlin. - Angesichts von mehr als 600 Todesfällen im Mittelmeer in den vergangenen vier Wochen haben die Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen die "Behinderung der Seenotrettung durch europäischen Regierungen" kritisiert. Anlass ist das Treffen der EU-Innenminister zu Beratungen über die Flüchtlingspolitik am Donnerstag in Innsbruck.

dsw neuHannover. - Derzeit leben 7.635.250.000 Menschen auf der Erde. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als vor einem Jahr. Und die Menschheit wächst weiter. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger hinzu. Besonders stark wächst die Bevölkerung in Afrika, wo sie sich von heute rund 1,3 Milliarden Menschen auf voraussichtlich rund 2,5 Milliarden im Jahr 2050 fast verdoppeln wird. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli bekannt gegeben.

greenpeace Hamburg. - Die Krillindustrie wird ihre Fischerei in großen Teilen des ökologisch sensiblen Gebiets rund um die antarktische Halbinsel einstellen und sich für ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten in der Antarktis einsetzen. Das hat der Branchenverband der Krillindustrie ARK anlässlich einer Tagung der Antarktis-Kommission CCAMLR im britischen Cambridge verkündet. Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Ankündigung am Dienstag begrüßt.

urgewald neuBerlin. - Das Spitzenpersonal führender globaler Versicherungskonzerne diskutiert bis Mittwoch auf dem Global Insurance Forum in Berlin aktuelle Entwicklungen der Branche. Thema dürfte dabei auch die jüngst veröffentlichte Entscheidung des Schweizer Rückversicherers Swiss Re zu Kohle sein: Der Konzern will keine Versicherungen mehr für Firmen anbieten, die mehr als 30 Prozent ihres Geschäfts mit der klimaschädlichen Kohle machen. Auch Munich Re sollte umsteuern, fordert die Umweltorganisation urgewald.

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