mccBerlin. - Klimaschutz-Maßnahmen sind vor allem dann politisch relativ leicht umsetzbar, wenn sie erstens zugleich die lokale Luftverschmutzung senken und zweitens wenig negative Wirkung auf Wohlstand und Arbeitsplätze haben. Das ist beim weltgrößten Treibhausgas-Emittenten China vor allem bei Maßnahmen in Zusammenhang mit der Landwirtschaft der Fall – so eine neue Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

mccBerlin. - Die Städte rund um den Globus müssen sich infolge des Klimawandels auf eine große und schwierige Aufgabe einstellen: Sie müssen unzählige Klima-Migranten aus ländlichen Gegenden unterbringen und in den Arbeitsmarkt integrieren. Eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) untersucht, wer aufgrund des Klimawandels in indische Städte zieht. Es zeigt sich, dass diese Klima-Migranten im Vergleich zu anderen Migranten weniger gut qualifiziert sind und aus der Landwirtschaft kommen.

attac 150Frankfurt am Main. - Die globale Elite, die sich ab Dienstag (21. Januar) beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos versammelt, hat keine Lösung für die von ihr verursachte Klimakrise. Das zeigt nach Ansicht des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac das "Davos-Manifest 2020", das einen neuen "Stakeholder-Kapitalismus" als Antwort auf die Klimafrage präsentiere.

unhcr 200Brüssel. - UNHCR, der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, hat einige "ambitionierte, aber realistische Empfehlungen" für die kroatische und deutsche Ratspräsidentschaft der Europäischen Union vorgestellt. Die Präsidentschaften und der geplante EU-Pakt zu Migration und Asyl böten 2020 einzigartige Möglichkeiten, gewaltsam vertriebene und staatenlose Menschen innerhalb und außerhalb Europas besser zu schützen und die Aufnahmeländer zu unterstützen, erklärte UNHCR.

Berlin. - An den Siemens-Standorten in über 20 Städten in Deutschland finden am 10. Januar  Streiks von Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future statt. Sie protestieren damit nach eigenen Angaben gegen eine geplante Beteiligung von Siemens am Bau der Adani-Kohlemine in Australien. Siemens solle die Signalanlage für die zum Abtransport der abgebauten Kohle benötigten Bahn liefern.

Oldenburg. - Das Meer rund um die Antarktis ist eine gewaltige Mischbatterie für Wasser aus allen Ozeanbecken – und bindet durch diese Umwälzung Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Das komplexe Gleichgewicht der Wassermassen hängt allerdings empfindlich von den Windverhältnissen rund um den Südkontinent ab, wie jetzt eine Studie eines internationalen Forscherteams um Dr. Torben Struve vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg zeigt.

mccBerlin. - Proteste gegen höhere Spritpreise eskalieren, Demonstranten stürmen das Parlament, es gibt Tote bei Straßenschlachten: So ging der Versuch des südamerikanischen Landes Ecuador, Subventionen für fossile Brennstoffe abzubauen, im vergangenen Oktober bis auf weiteres zu Ende. Das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) hat jetzt errechnet, dass ein Subventionsabbau durchaus möglich gewesen wäre, ohne die Bevölkerung gegen sich aufzubringen.

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