Menschenrechte

gfbvGöttingen. - Vor den Stichwahlen bei der Präsidentschaftswahl in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Schutz und Sicherheit für die Zivilbevölkerung im umkämpften Zentrum des Landes gefordert. "Die Gewalt zwischen den ethnischen Gruppen der Peulhs und Dogon eskaliert immer mehr. Wenn die Regierung das Zentrum des Landes zum rechtsfreien Raum werden lässt, wird auch der Bundeswehreinsatz zur Stabilisierung Nord-Malis immer gefährlicher und fragwürdiger", warnte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die jüngsten Journalistenmorde und Morddrohungen gegen Journalisten in Kolumbien verurteilt. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Regierung des neuen Präsidenten Ivan Duque auf, konsequent gegen die Täter vorzugehen. Vergangene Woche wurden in der Region Valle del Cauca innerhalb von 24 Stunden zwei Lokaljournalisten erschossen; seit Mitte Juli wurden mehr als ein Dutzend prominente Journalisten mit dem Tode bedroht.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Beschluss der Bundesregierung, Marokko und andere Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, scharf kritisiert. "Einen Staat wie das Königreich Marokko, in dem die Organisation einer Demonstration mit 20 Jahren Gefängnis geahndet wird, zum sicheren Herkunftsland zu erklären, ist willkürlich und ignorant. Entweder kennt die Bundesregierung die reale Menschenrechtslage nicht oder sie interessiert sich nicht dafür. Beides spricht nicht für eine gute Vorbereitung dieses Gesetzesvorhabens, das der Bundesrat jetzt noch beschließen muss", erklärte GfbV- Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

fianlogo Köln. - Mit seiner "Resolution zu der Verletzung der Rechte indigener Völker in der Welt, unter anderem durch Landnahme" hat das Europäische Parlament am 3. Juli die Rechte dieser Gruppe gestärkt. Der endgültige Text der Resolution wurde jetzt veröffentlicht. Darin unterstützt das Europäische Parlament ausdrücklich die geplante "UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten". FIAN hat die Resolution und die Unterstützung kleinbäuerlicher Rechte begrüßt.

misereorBerlin. - Nach der Präsidentschaftswahl in Mexiko haben die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (DMRKM) und MISEREOR konkrete Fortschritte hinsichtlich der katastrophalen Menschenrechtslage in dem mittelamerikanischen Land gefordert. Der neue Präsident Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, habe mit dem Versprechen die Wahl gewonnen, Korruption abzuschaffen und den Drogenkrieg zu beenden. Auch die Verbrechen im Bereich der Menschenrechte müssten jetzt aufgearbeitet werden, erklärten die NGOs.

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