Menschenrechte

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Äthiopiens vorgeworfen, mit willkürlichen Verhaftungen von Journalisten ein Klima der Angst und Selbstzensur in den Medien des Landes zu schüren. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation die Freilassung von sechs festgenommenen Journalisten, die ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten werden. Allein vier der Medienleute seien in den letzten 24 Stunden unter dem Vorwurf inhaftiert worden, Falschnachrichten über die bewaffneten Konflikte in Tigray verbreitet zu haben.

handicap internationalMünchen. - Der Landminen Monitor 2020 berichtet zum fünften Mal in Folge über hohe Opferzahlen durch Landminen, explosive Kriegsreste und improvisierte (selbstgebaute) Minen. Im Jahr 2019 verzeichnete der von der internationalen Landminenkampagne erstellte Monitor 5.554 Minenopfer: durchschnittlich 15 Tote und Schwerverletzte pro Tag, fast alle aus der Zivilbevölkerung, darunter viele Kinder (1.562). Die meisten Opfer wurden in Afghanistan, Syrien, Myanmar, Mali und der Ukraine gezählt.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Viele Journalistinnen und Journalisten auf der ganzen Welt sind noch immer Opfer von Verfolgung, beklagt die UNO-Flüchtlingshilfe in Bonn. Anlässlich des "Internationalen Tags zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten" (2. November) stellt die UNO-Flüchtlingshilfe zwei Biografien im Blog "blauPause" vor: Die Eritreerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu musste für ihre Arbeit psychische und körperliche Folter durchleben. Sie und Fatuma Nurye Yimam, eine ebenfalls geflüchtete Journalistin aus Äthiopien, sprechen über ihre Geschichte, ihre Arbeit und ihre Motivation weiterzumachen.

tdh 200Berlin. - Deutschland liefert Waffen und Munition in zahlreiche Konfliktländer, in denen Kinder getötet oder als Soldaten rekrutiert werden. Das belegt die neue Studie "Kleinwaffen in kleinen Händen – Deutsche Rüstungsexporte verletzen Kinderrechte", die am Donnerstag von den Hilfswerken Brot für die Welt und terre des hommes vorgestellt wurde.

difaem 200Tübingen. - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC) gehören Vergewaltigungen und Angriffe seit Jahren zum Alltag von Frauen und Kindern. Viele werden durch sexuelle Gewalt körperlich und seelisch verletzt, traumatisiert, stecken sich mit HIV/Aids an oder sterben. Eine Strafverfolgung der Täter finde nicht statt, beklagen das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen und die Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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