Afrika

berlin institutBerlin. - Afrika südlich der Sahara muss sich entwickeln, um der Falle aus Armut und anhaltendem Bevölkerungswachstum zu entkommen. Die afrikanische Landwirtschaft kann zum Motor für diese Entwicklung werden – auch wenn sie zurzeit die eigene Bevölkerung nicht zu ernähren vermag. Laut einer neuen Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung müssen die Bauern dafür moderne Verfahren einsetzen, um bessere Erträge zu erzielen, und sie dürfen nicht die Fehler wiederholen, die sich bei Intensivierung der Agrarproduktion anderswo eingeschlichen haben. Wenn es dann gelinge, in der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse Jobs auf dem Land zu schaffen und Märkte zu erschließen, sei ein wichtiger Entwicklungsschritt getan.

gfbvGöttingen. - Mit Skepsis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Unterzeichnung eines neuen Friedensvertrages zwischen den Konfliktparteien im Südsudan reagiert. "Es ist sehr zweifelhaft, ob die ausgehandelte Machtaufteilung dem Land dauerhaften Frieden bringen wird. Denn es fehlt noch immer an Vertrauen zwischen den Konfliktparteien", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

whh Bonn. - Die Welthungerhilfe hat anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Mali am 29. Juli größere Anstrengungen für den staatlichen Wiederaufbau und die Bekämpfung von Hunger und Armut angemahnt. Damit die einstige Vorzeigedemokratie Westafrikas eine Perspektive für die Lösung der anhaltenden politischen und militärischen Krise habe, sei die internationale Gemeinschaft auch nach den Wahlen weiterhin gefordert.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Kommission vorgeworfen, mit einem neuen Fischerei-Abkommen mit Marokko das Völkerrecht zu missachten und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zu ignorieren. Der Europäische Gerichtshof hatte in zwei Entscheidungen im Dezember 2016 und Februar 2018 bekräftigt, dass das EU-Fischereiabkommen nicht in den Gewässern vor der Küste der Westsahara gilt.

knhDuisburg. - Bei aller Euphorie über den Friedensschluss zwischen Äthiopien und Eritrea: Die Besorgnis über die Auswirkungen der bewaffneten Konflikte in Südäthiopien wächst. Mehr als 800.000 Menschen wurden innerhalb ihres eigenen Landes bereits heimatlos und es ist nicht sicher, ob sie jemals in ihre Heimatregion zurückkehren können. Die Kindernothilfe unterstützt durch eine lokale Partnerorganisation geflüchtete Kinder und ihre Familien mit humanitären Hilfsmaßnahmen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Afrikanischen Union (AU) mangelnden politischen Willen vorgeworfen, im Südsudan schwerste Menschenrechtsverletzungen juristisch zu verfolgen. "Seit drei Jahren hat die AU den Auftrag, einen Gerichtshof zur Aufarbeitung und Ahndung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Südsudan aufzubauen. Doch die afrikanische Staatengemeinschaft versagt im Kampf gegen Straflosigkeit für schwerste Menschenrechtsverletzungen", sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. 

hoffnungszeichenKonstanz. - Der Südsudan feiert am 9. Juli seine siebenjährige Unabhängigkeit vom Sudan. Als Beobachter der Vereinten Nationen hält die Konstanzer Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen fest: "Eine drohende Hungersnot, anhaltende Kämpfe und eine durch die Ölindustrie verursachte Umweltkatastrophe haben den Südsudan an den Rand des Staatsversagens gebracht."

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