Lateinamerika

misereorAachen. - MISEREOR ist in großer Sorge um die Sicherheit seiner Partnerorganisationen in der kolumbianischen Pazifikregion. "Einer der Sprecher der afrokolumbianischen Gemeinschaften und der autonomen Interethnischen Wahrheitskommission, Leyner Palacios, wird akut mit dem Tod bedroht. Nachdem kürzlich Nachfolgeorganisationen der Paramilitärs den Ort Bojayá besetzt haben, hat diese Drohung einen sehr realen Hintergrund", berichtete Stefan Tuschen, Länderreferent für Kolumbien beim Werk für Entwicklungszusammenarbeit in Aachen.

behBerlin. - Am 12. Januar 2010 traf ein schweres Erdbeben Haiti und löste eine der bisher größten humanitären Katastrophen des 21. Jahrhunderts aus. Über 300.000 Menschen starben, in manchen Regionen des Landes lagen bis zu 90 Prozent der Gebäude in Trümmern. Zehn Jahre nach dem Beben beklagt das Bündnis Entwicklung Hilft, "dass sich die Lage verschlechtert hat". Jede Woche gehen zehntausende Menschen gegen die unerträgliche Armut auf die Straße.

amerika 21Caracas. - Das Parlament Venezuelas, die Nationalversammlung (Asamblea Nacional, AN) hat einen neuen Parlamentspräsidenten gewählt. Der Abgeordnete Luis Parra von der Oppositionspartei Primero Justicia (Gerechtigkeit zuerst) wird der Abgeordnetenversammlung für ein Jahr vorsitzen. Dies hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

amerika 21Bogotá. - Im Rahmen der Exhumierungen auf einem Friedhof in Kolumbien, wo Gerichtsmediziner derzeit an der Identifizierung von 50 Mordopfern des Militärs arbeiten, wurde bekannt, dass insgesamt rund 200.000 nicht identifizierte Leichen landesweit begraben worden sind. Diese Information habe die Leiterin des nationalen Instituts für Gerichtsmedizin, Claudia García, bekannt gegeben, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die Zahl der Menschen, die vor der Situation in Venezuela flüchten, wächst noch immer stark. Mittlerweile haben mehr als vier Millionen Flüchtlinge aus Venezuela Zuflucht im Ausland gesucht. Jeden Tag verlassen über 5.000 Flüchtlinge das Land. Dies habe zu einer der schlimmsten humanitären Krisen geführt, die diese Weltregion je erlebt hat, berichtet die internationale Hilfsorganisation World Vision.

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