Lateinamerika

whh 150Bonn. - Knapp zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben hat die Welthungerhilfe gemeinsam mit knapp 30 internationalen Hilfsorganisationen davor gewarnt, dass der Hunger in Haiti wieder auf dem Vormarsch ist. Eine neue Studie der Vereinten Nationen und der haitianischen Regierung zeigt, dass sich die Ernährungslage enorm verschlechtert hat und schon jetzt 35 Prozent der Bevölkerung dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Die Organisationen befürchten, dass sich die Situation im nächsten Jahr weiter zuspitzen wird und dann mehr als vier Millionen Menschen nicht mehr ausreichend zu essen haben.

ai orgBerlin. - Die Viehzucht ist der häufigste Grund für illegale Landnahmen in Reservaten und indigenen Gebieten in der brasilianischen Amazonasregion. Sie trägt so zur Entwaldung bei und sorgt dafür, dass die Rechte dort lebender indigener und anderer traditioneller Gemeinschaften verletzt werden. Das zeigt ein neuer Bericht, der jetzt von Amnesty International veröffentlicht worden ist.

malteser internationalKöln. - 3,67 Millionen Haitianer benötigen derzeit Nahrungsmittelhilfen, das sind 35 Prozent der Bevölkerung. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die unter anderem vom haitianischen Landwirtschaftsministerium erstellt wurde. Gemeinsam mit 20 Hilfsorganisationen hat Malteser International davor gewarnt, dass sich die humanitäre Lage in Haiti weiter verschlechtern wird.

misereorAachen. - Die Bundesregierung sollte mit mehr Nachdruck auf die Regierung Kolumbiens einwirken, damit diese den Friedensvertrag mit den FARC umsetzt, fordern deutsche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen zum dritten Jahrestag der Unterzeichnung des Abkommens am 24. November 2019. "Präsident Iván Duque spricht mit zwei Zungen: Im Ausland versichert er, den Vertrag umzusetzen. In Kolumbien legt seine Regierung der Umsetzung massiv Steine in den Weg", sagte Margaret Buslay, Sprecherin der Kommission Solidarität Eine Welt von pax christi Deutschland.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR), hat berichtet, dass mehr als 4,6 Millionen Venezolaner ihr Land verlassen haben. Experten gehen davon aus, dass diese Zahl 2020 auf bis zu 6,5 Millionen steigen könnte. Laut UNO-Flüchtlingshilfe ist es nicht nur die größte Flucht- und Migrationsbewegung in der jüngeren Vergangenheit Südamerikas, auch weltweit gibt es kaum eine Region, wo so viele Menschen ihr Land verlassen haben.

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