Nahost

ai orgBerlin. - Tausendfachen Mord, Folter und Versklavung hat der so genannte Islamische Staat (IS) am Volk der Jesiden verübt. In einem neuen Bericht dokumentiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, wie der IS im Irak die Lebensgrundlage der Jesiden – Ackerland, Brunnen und Bewässerungsanlagen – gezielt zerstörte, was eine Rückkehr der Vertriebenen bis heute unmöglich macht.

savethechildrenBerlin. - Anlässlich der Friedensgespräche zwischen Vertretern der Regierung des Jemen und der Huthi-Rebellen in Stockholm hat Save the Children am Freitag die Dringlichkeit einer Lösung im Bürgerkrieg angemahnt. Bereits jetzt stünden 120.000 Kinder an der Schwelle zum Hungertod. "Der einzige Weg, das Leid zu beenden, ist, den Konflikt zu stoppen", erklärte Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen.

rog logo Berlin. - Die Medienlandschaft des Libanon wirkt vielfältig, wird aber von einigen wenigen Eigentümern beherrscht, die eindeutige Interessen vertreten. Fast alle wichtigen Medien in Print, Hörfunk und Fernsehen gehören Eigentümern mit politischen Verbindungen. An einem Großteil der Medienunternehmen ist zudem mindestens ein Mitglied eines mächtigen Familienclans beteiligt. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Libanon hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) und das SKeyes Center for Media and Cultural Freedom der Samir Kassir Foundation jetzt veröffentlicht haben.

bmz 100Berlin. - Die Bundesregierung will auch in diesem Jahr einen substanziellen Beitrag leisten, um die aus der Herrschaft der Terrororganisation IS befreiten Gebiete im Irak und in Syrien zu stabilisieren. Bei dem Treffen der Arbeitsgruppe Stabilisierung der Anti-IS-Koalition am Mittwoch in Washington hat Deutschland deshalb über die Vereinten Nationen Fördermittel in Höhe von 90 Millionen Euro für den Irak zur Verfügung gestellt. Für die syrischen Provinzen Rakka und Deir ez Zor hat die Bundesregierung weitere zehn Millionen Euro zugesagt.

oxfamBerlin. - Die Zahl der zivilen Opfer im Jemen-Krieg hat im August einen neuen Höchststand erreicht. Schuld daran seien die Rücksichtslosigkeit der Kriegsparteien gegenüber Zivilisten und das Versagen der politischen Unterstützerstaaten, das Massensterben zu stoppen, kritisierte die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der am Donnerstag in Genf stattfindenden Friedensgespräche. Oxfam fordert, den Schutz von Zivilisten ganz oben auf die Agenda zu setzen.

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