Nahost

careBonn. - Der Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist auf den Tag genau vor zwei Jahren von der saudi-arabisch geführten Koalition geschlossen worden. Seitdem ist kein kommerzieller Luftverkehr mehr möglich und die Versorgungsengpässe werden täglich dramatischer. Deshalb fordern die internationale Hilfsorganisationen CARE und NRC, dass der Flughafen wieder dringend für den kommerziellen Luftverkehr und Krankentransporte geöffnet werden muss.

oxfamBerlin. - In Syrien sind Tausende Menschen, die vor den Kämpfen um Daraa geflohen sind, von Hilfslieferungen abgeschnitten. Das hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam berichtet. Insbesondere in den heißen Sommermonaten benötigen geflüchtete Familien dringend Unterkünfte, Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Der Zugang von Hilfsorganisationen zu vielen Flüchtlingen ist allerdings eingeschränkt, und über die jordanisch-syrische Grenze gelangen nicht genug Lieferungen ins Land.

handicap internationalMünchen. - Acht Millionen Tonnen explosiver Kriegsreste bedrohen auch ein Jahr nach der Befreiung die Stadt Mossul im Nordirak. Während Tausende von Verletzten versuchen, medizinische Versorgung zu bekommen und mehr als 300.000 Binnenvertriebene in Flüchtlingslagern ausharren und auf ihre Rückkehr warten, gleicht die Stadt einer Zeitbombe. Die Hilfsorganisation Handicap International fordert dringend dazu auf, die Opfer zu versorgen und die explosiven Überreste zu räumen.

oxfamBerlin. - Auch ein Jahr nach der Befreiung von der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates (IS) scheuen sich Tausende ehemalige Einwohner der irakischen Stadt Mossul, dorthin zurückzukehren. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Montag hingewiesen. Viele Häuser seien vollständig zerstört, in einigen Gegenden mangele es weiter an Elektrizität und fließendem Wasser.

oxfamBerlin. - Die Lebensbedingungen für etwa eine halbe Million Menschen in Jemens umkämpfter Hafenstadt Al-Hodeida verschlechtern sich rasant. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Donnerstag hingewiesen. Oxfam berichtet von Mangel an Nahrungsmitteln und schwer beschädigten Wasser- und Abwassersystemen, die das Risiko eines erneuten Cholera-Ausbruchs erhöhen. Die Hilfsorganisation fordert einen sofortigen Waffenstillstand.

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