Wasser

unesco deBerlin. - Grundwasser ist die Quelle von etwa der Hälfte des weltweit durch Privathaushalte genutzten Wassers. Die Bewässerung in der Landwirtschaft hängt zu etwa einem Viertel vom Grundwasser ab. Trotz dieser enormen Bedeutung wird Grundwasser vielerorts kaum verstanden und schlecht verwaltet. Dies hat sehr unterschiedliche Folgen: In manchen Erdteilen dramatische Übernutzung und Verschmutzung, in anderen Regionen wie Afrika eine viel zu geringe Nutzung. Zu diesem Schluss kommt der Weltwasserbericht 2022, den die UNESCO im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat.

Berlin. - Im Vorfeld des Weltwassertages veranstalten Umwelt- und Entwicklungsorganisationen am Dienstag eine Tagung zum Thema "Menschenrecht Wasser, Wasserraub und Schutz der Flüsse", um auf die Bedeutung des lebensnotwendigen Guts sowie den verschwenderischen und zerstörerischen Umgang mit diesem aufmerksam zu machen. Die Regierung wird aufgefordert, im Wasserschutz national und international schneller zu handeln und damit ihren menschenrechtlichen Pflichten im Sinne des Rechts auf eine gesunde Umwelt sowie des Menschenrechts Wasser nachzukommen.

unesco deBerlin. - Wasser wird weltweit viel zu oft als selbstverständlich angesehen, privatisiert, verschmutzt und verschwendet. Wasser muss einen höheren Stellenwert bekommen. Das fordert der Weltwasserbericht 2021 "Wasser bewerten und wertschätzen", den die UNESCO im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat. Der Bericht zeigt, dass zwar ein weltweiter Konsens bestehe, dass Wasser überlebenswichtig und ein Menschenrecht sei, dass aber die praktische Umsetzung bei weitem nicht ausreiche.

fianlogo klKöln. - Anlässlich des Weltwassertages am 22. März hat FIAN Deutschland vor den dramatischen Folgen der Erderhitzung auf die ohnehin unzureichende Wasserversorgung von Milliarden Menschen gewarnt. Während reiche Länder die steigenden Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser schultern können, stehen vor allem die Länder des globalen Südens den Folgen zurückgehender Wasserreserven schutzlos gegenüber.

uniwitten logoWitten. - Wassermangel ist in vielen Regionen der Welt ein existenzbedrohendes Problem. Die Ausweitung der Wasserproduktion, die oftmals (beispielsweise durch Talsperren, den Bau von zusätzlichen Grundwasserpumpen, Flusswasserentnahmen oder Meerwasser-Entsalzungsanlagen) als erste Maßnahme umgesetzt wird, ist aber erst dann sinnvoll, wenn man die zum Teil gigantischen Verluste im Leitungsnetz reduziert. Zu diesem Ergebnis kommt die Universität Witten/Herdecke nach dem Abschluss eines Forschungsprojektes in Indien. Oft gehe mehr als die Hälfte des Trinkwassers durch Leckagen und Diebstahl verloren.

greenpeace Hamburg. - Wie ein Netzwerk von Schutzgebieten mindestens 30 Prozent der Weltmeere bis zum Jahr 2030 vor menschlichen Eingriffen schützen kann, zeigen Greenpeace und führende Meeresforscher in einer neuen Studie. Die unabhängige Umweltschutzorganisation veröffentlichte "30x30: Ein Greenpeace-Plan für Meeresschutzgebiete" anlässlich der laufenden Verhandlungen der Vereinten Nationen (UN) in New York zum Hochsee-Schutz.

unesco deGenf. - 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem und durchgängig verfügbarem Trinkwasser. 4,3 Milliarden Menschen können keine sicheren Sanitäranlagen nutzen. Besonders betroffen sind dabei ohnehin diskriminierte Gruppen. Das zeigt der Weltwasserbericht 2019 "Niemanden zurücklassen", den die UNESCO im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat.

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