Wasser

uniwitten logoWitten. - Wassermangel ist in vielen Regionen der Welt ein existenzbedrohendes Problem. Die Ausweitung der Wasserproduktion, die oftmals (beispielsweise durch Talsperren, den Bau von zusätzlichen Grundwasserpumpen, Flusswasserentnahmen oder Meerwasser-Entsalzungsanlagen) als erste Maßnahme umgesetzt wird, ist aber erst dann sinnvoll, wenn man die zum Teil gigantischen Verluste im Leitungsnetz reduziert. Zu diesem Ergebnis kommt die Universität Witten/Herdecke nach dem Abschluss eines Forschungsprojektes in Indien. Oft gehe mehr als die Hälfte des Trinkwassers durch Leckagen und Diebstahl verloren.

greenpeace Hamburg. - Wie ein Netzwerk von Schutzgebieten mindestens 30 Prozent der Weltmeere bis zum Jahr 2030 vor menschlichen Eingriffen schützen kann, zeigen Greenpeace und führende Meeresforscher in einer neuen Studie. Die unabhängige Umweltschutzorganisation veröffentlichte "30x30: Ein Greenpeace-Plan für Meeresschutzgebiete" anlässlich der laufenden Verhandlungen der Vereinten Nationen (UN) in New York zum Hochsee-Schutz.

unesco deGenf. - 2,1 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem und durchgängig verfügbarem Trinkwasser. 4,3 Milliarden Menschen können keine sicheren Sanitäranlagen nutzen. Besonders betroffen sind dabei ohnehin diskriminierte Gruppen. Das zeigt der Weltwasserbericht 2019 "Niemanden zurücklassen", den die UNESCO im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat.

Münster. - 335 Millionen Tonnen Kunststoff wurden 2016 laut Plastics Europe auf der Erde produziert – Tendenz steigend. Rund 40 Prozent davon sind Verpackungsmaterialien. "Solche Kunststoffe sind prädestiniert dafür, sie in der Umwelt zu vergessen oder auf den Weltmeeren durch die Schifffahrt auszubringen", sagt Max-Fabian Volhard von der Fachhochschule Münster. Die Bilder von riesigen Müllinseln und Müllbergen mitten im Ozean sprechen für sich. Aber der Doktorand am Fachbereich Chemieingenieurwesen und sein betreuender Professor Dr. Thomas Jüstel haben eine Idee: Sie wollen Kunststoffe so verändern, dass sie für ihren Einsatz – zum Beispiel als Flasche – stabil sind, sich aber im Meer von alleine zersetzen.

aktion hungerBerlin. - Noch immer haben 844 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu trinkbarem Wasser. Und 2,3 Milliarden verfügten 2015 nicht einmal über einfachste sanitäre Einrichtungen. Vor allem Kinderleben sind dadurch gefährdet: Alle zwei Minuten stirbt ein Säugling an den Folgen von fehlender Hygiene und schmutzigem Wasser. Darauf hat die humanitäre und entwicklungspolitische Organisation Aktion gegen den Hunger anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

tdh Osnabrück. - Verunreinigtes Wasser ist eine der Hauptursachen für den Tod von Kindern: Jeden Tag sterben über 1.500 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, die durch den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen verhindert werden könnten. Keine andere Altersgruppe ist anfälliger. Darauf hat das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltwassertages am 22. März hingewiesen.

unesco deBonn. - 3,6 Milliarden Menschen und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung leben in Gebieten, die mindestens einen Monat pro Jahr von Wassermangel bedroht sind. 2050 werden es Prognosen zufolge bis zu 5,7 Milliarden sein. Der UN-Weltwasserbericht 2018 zeigt: "Naturbasierte Lösungen" wie Wiederaufforstung, Nutzung von Feuchtgebieten und gezielte Grundwasseranreicherung können eine wichtige Rolle bei der Verbesserung von Wasserversorgung und -qualität spielen. Diese Ansätze wurden bisher weitestgehend ignoriert, so die Autoren. UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay stellte den Weltwasserbericht am 19. März beim 8. Weltwasserforum in Brasilien vor.

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