Gesundheit

cbmBensheim. - 36 Millionen Menschen weltweit sind blind, 217 Millionen sehbehindert. Die meisten leben in Entwicklungsländern. 75 Prozent von ihnen haben eine Sehschwäche, die behandelt werden könnte. Das Problem: Gerade in den Armutsregionen der Welt fehlen Ärzte und den Betroffenen das Geld für die Untersuchung und Behandlung. Innovationen können hier helfen. Und mit genau solchen Technologien arbeiten das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) und die Christoffel-Blindenmission (CBM). Zum Welttag des Sehens am 10. Oktober weisen die beiden Hilfswerke auf die Bedeutung von augenmedizinischen Neuerungen hin, um in Entwicklungsländern Erblindungen vorzubeugen.

dahw neuWürzburg. - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die globale Lepra-Statistik für das Jahr 2018 veröffentlicht. Ihr zufolge wurden weltweit 208.619 neue Lepra-PatientInnen registriert, was einem Rückgang von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr und von 15 Prozent im Vergleich zu 2009 entspricht. Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe fordert eine Intensivierung der aktiven Suche nach von Lepra betroffenen Menschen, damit leprabedingten Behinderungen vorgebeugt werden kann.

oxfamBerlin. - Die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat vor einer weiteren Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. In der vergangenen Woche seien dort erstmals 3.000 Fälle gezählt worden, fast 2.000 Menschen seien durch die Epidemie bereits zu Tode gekommen. Um neue Infektionen zu verhindern, sei Aufklärungsarbeit von entscheidender Bedeutung.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die Ankündigung von Kanzlerin Angela Merkel begrüßt, für die nächsten drei Jahre insgesamt eine Milliarde Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria bereitzustellen. "Noch immer ist Aids weltweit Todesursache Nummer Eins von Frauen unter 50 Jahren", sagte Marwin Meier, Referent für Gesundheit.

difaem 200Tübingen. - Trotz eines Impfstoffs geht die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo weiter. Die anhaltende Gewalt im Osten des Landes erschwert den Kampf gegen Ebola, mehrfach wurden auch Behandlungszentren überfallen. "Aber die Angst vor Massakern und Vergewaltigungen ist in manchen Gegenden größer, als die vor Ebola", erklärte Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen.

Berlin. - Das ugandische Gesundheitsministerium hat jetzt den ersten Fall von Ebola bestätigt. Damit ist die Befürchtung von Hilfsorganisationen wahr geworden, dass das Virus die Grenze von der Demokratischen Republik Kongo in Nachbarländer überschreiten wird. Die Kinderhilfsorganisation World Vision und Malteser International haben bereits angekündigt, ihre Hilfsmaßnahmen auszuweiten.

cbmBensheim. - Am 13. Juni ist Welt-Albinismus-Tag. Aus diesem Anlass weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die schwierigen Lebensumstände von Menschen mit Albinismus in Afrika hin. Neben den körperlichen Folgen wie Sehschwäche, Sonnenempfindlichkeit und der Anfälligkeit für Hautkrebs sind Menschen mit Albinismus oft sozial ausgegrenzt oder sogar mit dem Tod bedroht.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok