Gesundheit

oxfamBerlin. - Über ein Drittel der Weltbevölkerung hat bisher keine finanzielle Unterstützung durch öffentliche soziale Sicherungssysteme erhalten, um die Auswirkungen der durch Covid-19 bedingten Wirtschaftskrise zu bewältigen. Das zeigt ein neuer Bericht der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam, der staatliche Sozialsysteme in 126 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen analysiert. Reiche Länder agieren demnach höchst unsolidarisch: Von rund 100 US-Dollar, die sie zur Unterstützung der Bevölkerungen in der Pandemie aufbringen, fließen nur fünf US-Cent in die soziale Absicherung von Menschen in ärmeren Ländern.

cbmBensheim. - Wenn Menschen ihre Freunde nicht sehen können, liegt das nicht nur an den Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie: Rund 190 Millionen Menschen weltweit sind blind oder stark sehbehindert, obwohl es verhindert werden könnte. Anlässlich des Welttags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf das Thema vermeidbare Blindheit aufmerksam. Davon betroffen sind vor allem arme Menschen in Entwicklungsländern.

behBerlin. - Die Corona-Pandemie hat dramatische Folgen und verschärft die weltweite Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Anlässlich der Sondersitzung der Vereinten Nationen zu Covid-19 am 3. und 4. Dezember fordert das Bündnis Entwicklung Hilft in einem aktuellen Positionspapier globale, gerechte Lösungsansätze im Sinne einer internationalen Krisenvorsorge und eines nachhaltigen Wandels.

dsw neuHannover. - In einem neuen UNAIDS-Bericht wird deutlich, dass es seit Beginn der Corona-Krise im März einen großen und anhaltenden Rückgang der HIV-Tests gegeben hat. Besonders betroffen sind Länder in Ost- und Südafrika. Darauf hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Welt-Aids-Tages am Dienstag (1. Dezember) aufmerksam gemacht.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fordert angesichts der Ankündigung, dass bald ein Impfstoff gegen COVID-19 zur Verfügung stehen könnte, dass das Mittel gerecht verteilt wird. "Am stärksten gefährdete Menschen müssen zuerst geimpft werden, sobald eine Zulassung erfolgt ist", erklärte Fiona Uellendahl, Referentin Anwaltschaft bei World Vision Deutschland.

wfp iconGenf. - Einem neuen UN-Bericht zufolge könnten sowohl Welthunger als auch Vertreibung der Bevölkerung – beide hatten bereits vor Ausbruch von COVID-19 Rekordhöhen erreicht – weiter rasant ansteigen. Menschen müssen ihr Zuhause verlassen und diejenigen, die auf die schwindenden Rücküberweisungen von Familie und Freunden aus dem Ausland angewiesen sind, suchen verzweifelt Arbeit, um ihre Familien zu unterstützen.

oxfamBerlin. - Soziale Ungleichheit hat wesentlich zur rasanten Verbreitung des Covid-19-Virus beigetragen. Das geht aus einem aktuellen Bericht hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam gemeinsam mit Development Finance International (DFI) im Vorfeld der Jahrestagung von IWF und Weltbank veröffentlicht hat. Er bewertet die Politik der Regierungen von 158 Ländern im Hinblick auf öffentliche soziale Dienste, Steuern und Arbeitnehmerrechte – drei Bereiche, die für die Verringerung der Ungleichheit und die Bewältigung der COVID-19-Krise von entscheidender Bedeutung sind.

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