Gesundheit

UNAIDSBerlin (epo). - Weltweit sind mehr als 40 Millionen Menschen mit dem Aids-Virus infiziert. Dies geht aus dem neuen Bericht "AIDS Epidemic Update 2005" hervor, den die Weltgesunheitsorganisation WHO und UNAIDS heute in Genf veröffentlichten. Für das Jahr 2005 rechnen die beiden Organisationen mit 4,9 Millionen Neuinfektionen. Im Jahr 2004 sind weltweit mehr als 3,1 Millionen Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben.
Dif?mTübingen (epo). - Anlässlich der Veröffentlichung des "Aids epidemic update", des jährlichen Berichts von UNAIDS und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen auf die Bedeutung der Prävention hingewiesen. Auch wenn in einigen Ländern die Zahl der Neuinfektionen mit HIV bei Erwachsenen zurückgegangen sei, zeige der weltweite Trend eine weitere Ausbreitung von HIV/Aids, erklärte die Difäm-Aidsexpertin Sonja Weinreich.

Dif?mTübingen (epo). - Kaum ein anderes Thema in der entwicklungspolitischen Diskussion unterliegt so rasanten Veränderungen wie HIV/Aids. Daher ist im Oktober 2005 im Lembeck Verlag eine vollständig überarbeitete Auflage des Buches "Aids - Eine Krankheit verändert die Welt" erschienen. Die Autoren und Aidsexperten Sonja Weinreich und Christoph Benn zeigen darin die neuesten Entwicklungen zu HIV/Aids, antiretroviraler Therapie, Prävention und anderen relevanten Themenkomplexen auf.

CBMBensheim/Potsdam (epo). - Mehr als 70 Millionen Kinder und Erwachsene weltweit sind völlig gehörlos oder verfügen nur noch über ein geringes Resthörvermögen. Meningitis, Mittelohrentzündung, bestimmte Antibiotika und Röteln der Mutter während der Schwangerschaft sind die wichtigsten Gründe. Mehr als zwei Drittel der Gehörlosen leben in Entwicklungsländern, so die Christoffel-Blindenmission (CBM) aus Anlass des Welttags der Gehörlosen am 24. September.

UNFPABerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat mit deutlichen Worten gegen die erneute Sperrung von US-Geldern für den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) protestiert. "Die US-Regierung versucht eine multilaterale Institution zu schwächen, die unabhängig und unideologisch versucht, die Gesundheit von Frauen, Müttern und Kindern zu verbessern. Ich verurteile dieses Vorgehen auf das schärfste."

UN GipfelNew York/Frankfurt a.M. (epo). - Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den Vorstoß von Frankreich, Brasilien, Chile und Deutschland begrüßt, ab 2006 eine Abgabe auf Flugtickets zu erheben und die Einnahmen international koordiniert für die Bekämpfung von AIDS in den Entwicklungsländern zu verwenden. "Diese Vereinbarung ist ein kleiner Lichtblick in dieser ansonst deprimierenden Veranstaltung", sagte Peter Wahl, Vertreter der nichtstaatlichen Organisation Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) im bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

Global FundLondon (epo). - Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose hat bei der Wiederauffüllungskonferenz für die Jahre 2006 und 2007 in London Zusagen über 3,7 Milliarden US-Dollar erhalten. Die Zusagen könnten helfen, umfassende Programme zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose in den am meisten betroffenen Ländern aufzubauen, sagte UN-Generalsekretär Kofi Annan, der die Konferenz leitete.

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