germanwatch 150Bonn. - Als "wichtiges Signal für den gesamten Finanzmarkt" hat die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch die Verabschiedung der neuen Energierichtlinie der Europäischen Investitionsbank (EIB) begrüßt. Sie legt den Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte bis Ende 2021 fest. Der Ausstieg gelang auch dank einer am Ende gemeinsamen Linie der zuvor zerstrittenen Bundesministerien.

urgewald Berlin. - Die Europäische Investitionsbank (EIB) plant Medienberichten zufolge im Entwurf einer neuen Energierichtlinie, ab 2021 keine fossilen Energieprojekte mehr zu finanzieren. Stattdessen wolle sich die Bank auf Energieeffizienz besonders im Gebäudebereich konzentrieren sowie auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und Transformation weg von fossilen Energien. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald lobt die EIB-Pläne.

Bonn. - Frankreich hat Deutschland von der Spitzenposition als attraktivster Markt für Investitionen in erneuerbare Energien auf den zweiten Rang verdrängt. Mit Großbritannien auf Rang drei und Italien auf Rang vier führen die europäischen Märkte die G20-Staaten an. Das geht aus dem Allianz Klima- und Energiemonitor 2018 hervor, der untersucht, wie gut das Investitionsklima der G20-Staaten für regenerative Energieprojekte ist und welcher Kapitalbedarf vorliegt. Berichtszeitraum ist das Jahr 2017. Die Analyse wird von der Allianz, NewClimate Institute und Germanwatch im dritten Jahr veröffentlicht.

germanwatch Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Balkan Green Foundation (BGF) haben die Bundesregierung aufgerufen, den Umstieg von Kohle auf Erneuerbare Energien auf dem Westbalkan gemeinsam mit den Ländern der Region verstärkt voranzutreiben. Gegenüber dem Kosovo solle sich die Bundesregierung noch in diesem Herbst verpflichten, den notwendigen Umstieg auf Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Stromnetzentwicklung langfristig und intensiv zu unterstützen.

Luxemburg. - Der Green for Growth Fund (GGF) hat seinen Annual Impact Report 2017 veröffentlicht. Darin werden die beachtlichen Leistungen des Fonds bei der Förderung der Energieeffizienz, der erneuerbaren Energien und der Ressourceneffizienz in den Zielregionen Südosteuropa, Kaukasus, Naher Osten und Nordafrika dargelegt. 

ren21Berlin. - Der Anteil erneuerbaren Stroms an der globalen Stromerzeugungskapazität lag im Jahr 2017 bei 70 Prozent. Dies sei der größte Zuwachs an erneuerbaren Energien in der modernen Geschichte, berichtete das Renewable Energy Policy Network (REN21) am Montag im Renewables 2018 Global Status Report (GSR). Der Wärme-, Kälte- und Transportsektor, die zusammen etwa vier Fünftel des weltweiten Endenergiebedarfs ausmachen, liegen allerdings weit hinter dem Stromsektor zurück.

Konstanz. - 2017 wird zum vierten Mal der Enspire Award vergeben, ein Preis für Energieprojekte in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Der Gewinner erhält Fördermittel in Höhe von 5.000 Euro. Enspire, die bundesweite Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz, setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und eine saubere Umwelt ein und ist mit dem "Grüner Strom"-Label zertifiziert. Im Rahmen der Zertifizierung wird auch in diesem Jahr ein ausgewähltes Energie-Projekt aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit gefördert, das in einem Entwicklungs- oder Schwellenland außerhalb der EU die Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Stromversorgung schaffen soll. 

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