ranke heinemannBrisbane. - Australische Forscher der University of Queensland haben in einer Studie nachgewiesen, dass die letzten Gebiete mit natürlicher Wildnis auf der Erde sehr schnell verschwinden. Die Menschheit breitet sich nicht nur auf dem Land aus, sondern hinterlässt auch in den Ozeanen immer deutlicher ihre Spuren. Um dem entgegenzuwirken, empfehlen die Forscher, internationale Gesetze und Regelungen zum Schutz dieser letzten Wildnisgebiete zu erlassen.

greenpeace Hamburg. - Gegen die Einrichtung eines Schutzgebiets im Südpolarmeer hat sich die Antarktis-Kommission CCAMLR am Freitag bei ihrem Treffen im australischen Hobart ausgesprochen. Medienberichten zufolge lehnten mit Russland, China und Norwegen drei der 25 CCAMLR-Mitglieder den von Deutschland initiierten Vorschlag ab, im bislang weitgehend unberührten Weddellmeer das weltgrößte Meeresschutzgebiet einzurichten und verhinderten so die notwendige Konsensentscheidung. Greenpeace sprach von einer "verpassten Chance".

Nürnberg. - Kunststoffe finden sich in allen Lebensbereichen. Für die Herstellung verbraucht die Industrie wertvolle Ressourcen wie Erdöl. Besonders problematisch ist die Verwendung von Kunststoffen für Verpackungen mit einmaliger Nutzung. Der Plastikmüll landet oft in der Umwelt. Ein Resultat daraus ist die größte Müllinsel im Pazifik, die 80.000 Tonnen Plastik umfasst und mit 1,6 Millionen Quadratkilometern mehr als viermal so groß wie Deutschland ist. An der Fakultät Verfahrenstechnik der Technischen Hochschule Nürnberg wird derzeit ein wirtschaftliches Herstellungsverfahren für den Bio-Kunststoff Polybuttersäure entwickelt.

nachhaltigkeitsrat 150Berlin. - Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat nach 2017 zum zweiten Mal einen Deutschen Nachhaltigkeitsalmanach herausgegeben. Der Nachhaltigkeitsalmanach 2018 präsentiert in zwölf Beiträgen und auf 120 Seiten Ideen und Taten für eine zukunftsfähige, gerechte und weltoffene Gesellschaft im Jahr 2030. Der RNE möchte damit das gesellschaftliche Engagement für die Umsetzung der Agenda 2030 sichtbarer machen und verbreitern. Inhaltliche Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Themen nachhaltige Finanzwirtschaft, Bildung, Kultur und Kommunen.

Berlin. - Neun Verbände aus den Bereichen Umweltschutz und Entwicklungspolitik haben am Dienstag in Berlin den Bericht "So geht Nachhaltigkeit! Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018" veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert 17 Vorzeige-Initiativen und Projekte, wie die Gesellschaft in Deutschland und in der Welt sozial gerechter und ökologisch sauberer gestaltet werden kann. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung sollen dadurch greifbar und konkret gemacht werden.

geomar Kiel. - Die Osterinsel im Südpazifik ist eine der entlegensten Regionen der Erde. Obwohl tausende Kilometer von den Kontinenten entfernt, lassen sich dort, wie im gesamten Südpazifik, die Abfälle der menschlichen Zivilisation in Form von Plastik nachweisen. Ein chilenisch-deutsches Forscherteam zeigt in einer Studie eindrucksvoll den Umfang der Verschmutzung und den Einfluss auf das marine Ökosystem.

global footprintBerlin. - Zum globalen Erdüberlastungstag am 1. August macht sich ein Aktionsbündnis aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen für eine Kehrtwende in der Lebens- und Wirtschaftsweise stark. Das Aktionsbündnis fordert von der Bundesregierung und von deutschen Unternehmen, ihrer großen Verantwortung für Klima- und Umweltschutz gerecht zu werden und endlich zukunftsfähig zu wirtschaften. Das gelte vor allem für die Bereiche Energie, Landwirtschaft und Verkehr.

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