Artenschutz

pro wildlifeMünchen. - Zum Tag des Artenschutzes am 3. März hat die Artenschutzorganisation Pro Wildlife vor den Gefahren des Wildtierhandels gewarnt. Neuartige Viren wie Corona, SARS, MERS oder Ebola, die von Tieren auf Menschen übertragen wurden, verdeutlichten die Gefahren des Wildtierhandels für den Menschen. Zudem bedrohe der Handel mit Millionen Wildtieren und ihren Körperteilen, sei es als exotische Heimtiere, als vermeintliche Medizin oder als Lebensmittel, die Artenvielfalt in aller Welt.

bundBerlin. - Das Jahr 2020 muss die Kehrtwende beim Klimaschutz und beim Erhalt der biologischen Vielfalt bringen. Andernfalls droht ein ökologischer Kollaps, wie der jüngste Bericht des Weltbiodiversitätsrats mahnt. In der Öffentlichkeit wächst das Bewusstsein für die existenzielle Bedrohung und ihre Ursachen, wie eine Umfrage im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt. Eine Mehrheit der Deutschen wirft der Politik Untätigkeit im Kampf gegen das Artensterben vor.

pro wildlifeMünchen. - 2020 wird ein entscheidendes Jahr für den Arten- und Klimaschutz. Anlässlich wegweisender internationaler Konferenzen, die in den kommenden zwölf Monaten stattfinden, hat die Artenschutzorganisation Pro Wildlife Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft aufgerufen, sich konsequent für den Schutz des Klimas, der Natur und der Artenvielfalt einzusetzen.

pro wildlifeMünchen. - Dem Eisbär macht nicht nur das Abschmelzen des Packeises schwer zu schaffen. Pro Wildlife hat angesichts neuer Daten der Weltnaturschutzunion IUCN davor gewarnt, dass neben der Klimakrise der Abschuss von 800 bis 1.000 Tieren pro Jahr die Art bedroht. In Kanada seien in einigen Gebieten die Abschussquoten trotz dezimierter Bestände sogar erhöht worden. Auch deutsche Jagdreiseveranstalter bieten Trophäenjägern Abschüsse für etwa 40.000 Euro an.

pro wildlifeMünchen. - Eine neue Studie der Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an die Europäische Union, den Handel mit exotischen Haustieren strenger zu reglementieren. "Selbst Arten, die in ihrem Heimatland illegal eingefangen und außer Landes geschmuggelt werden, können in der EU frei verkauft werden", kritisierte Sandra Altherr, Hauptautorin der wissenschaftlichen Veröffentlichung.

pro wildlifeMünchen. - Die in Genf zu Ende gegangene Weltartenschutzkonferenz (CITES) wird von Artenschützern als eine der erfolgreichsten bisher beurteilt. Für 142 Tierarten und 20 Pflanzenarten wurde ein besserer Schutz beschlossen. Die Versuche, den strengen Schutz von Elefanten und Nashörnern aufzuweichen, scheiterten hingegen mit überwältigenden Abstimmungsergebnissen.

pro wildlifeGenf. - Auf der Weltartenschutzkonferenz (CITES) in Genf hat eine überwältigende Mehrheit der Regierungsvertreter für den Schutz von Giraffen und gegen den Elfenbeinhandel sowie die Lockerung des Elefantenschutzes gestimmt. Mehrere Regierungsvertreter verwiesen auf die fatalen Auswirkungen von zwei früheren Experimenten zur Freigabe des Elfenbeinhandel in den Jahren 2000 und 2008. Wilderei und illegaler Elfenbeinhandel waren danach deutlich angestiegen.

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