Humanitäre Hilfe

uno fluechtlingshilfeBonn. - In vielen afrikanischen Ländern droht sich die ohnehin schwierige Lage von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen weiter zu verschlechtern, warnt die UNO-Flüchtlingshilfe. Treibende Faktoren für diese Entwicklung seien fortlaufende Konflikte, die Auswirkungen von Covid-19 und des Klimawandels sowie die exorbitant steigenden Preise für Nahrungsmittel, Energie und Treibstoff. Der Krieg in der Ukraine habe die Lage zusätzlich verschärft.

handicap internationalMünchen. - In der vergangenen Woche fanden in Genf die letzten Verhandlungen über eine politische Erklärung zur Bekämpfung von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten statt. Im Juni soll ein endgültiger Text verabschiedet werden. Handicap International (HI) kämpft für ein starkes Abkommen, das u.a. die Hilfe für Opfer regeln soll – aber vor allem dazu beitragen soll, künftige Opfer zu vermeiden. Es liege in der Verantwortung der Staaten, das schreckliche und nicht hinnehmbare menschliche Leid, das durch Bombardierungen und Beschuss verursacht wird, zu beenden, fordert die gemeinnützige Hilfsorganisation.

careBerlin. - Die ersten Prognosen für das Jahr 2022 rechneten mit insgesamt 274 Millionen Menschen, die weltweit humanitäre Hilfe und Schutz benötigen – das war zunächst ein trauriger Allzeitrekord. Nun zeigen sich massive weitere Auswirkungen weltweit durch den Krieg in der Ukraine, warnt CARE Deutschland.

savethechildrenBerlin. - In Somalia herrscht die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. In den ersten zehn Wochen dieses Jahres mussten bereits mehr als 450.000 Menschen ihr Zuhause auf der Suche nach Wasser und Nahrung verlassen, berichtet Save the Children. Die Zahlen steigen nach Angaben der Hilfsorganisation rapide an und immer mehr Kinder leiden an Unterernährung.

oxfamBerlin. - Bis zu 28 Millionen Menschen in ganz Ostafrika sind von schwerem Hunger bedroht, wenn die Regenfälle im März ausbleiben. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hingewiesen. Da die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf die Ukraine konzentriert sei, bestehe die Gefahr, dass sie nicht angemessen auf die eskalierende Hungerkrise in Ostafrika reagiert.

careBonn. - Elf Jahre Krieg, grassierende Armut, COVID-19, Dürre und Vertreibung: Syrische Familien ergreifen zunehmend verzweifelte Maßnahmen, um zu überleben. Die Hilfsorganisation CARE fordert anlässlich des 11. Jahrestags des Konfliktbeginns (15. März) die internationale Gemeinschaft dazu auf, die humanitäre Hilfe für Syrien umgehend aufzustocken. Nahezu 70 Prozent der Bevölkerung hätten nicht genug zu essen. Fast eine halbe Million Kinder seien mangelernährt. Oft reiche es nur für eine Mahlzeit pro Tag. Mütter und Väter müssten hungern, damit ihre Kinder etwas zu essen haben.

Bonn. - "Alle sind in Panik, viele schreien, Kinder weinen und es gibt keine Sicherheit." So beschreibt Natalia Lutoya die chaotische Situation, als sie mit ihrem Sohn den Bahnhof in Lyssytschansk erreicht und aus der Ukraine flüchtet. Ähnlich wie ihr ergeht es momentan Hundertausenden, die dem Krieg in der Ukraine entkommen möchten. Da Männer im Alter von 18-60 Jahren aufgrund der allgemeinen Mobilmachung im Land bleiben müssen, sind es überwiegend Frauen, Kinder und Ältere, die die beschwerliche Flucht antreten können.

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