Humanitäre Hilfe

behBerlin. - Die globalen Hotspots des Katastrophenrisikos durch Naturgefahren liegen in Amerika und Asien. Dies zeigt der WeltRisikoIndex 2022, den das Bündnis Entwicklung Hilft und das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) als Teil des WeltRisikoBerichts 2022 veröffentlicht haben.

careBonn. - Vier ausbleibende Regenperioden nacheinander, zwei Heuschreckenplagen und die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie haben dazu geführt, dass die Hälfte der somalischen Bevölkerung von Ernährungsunsicherheit betroffen ist. Der Bay-Region droht sogar eine Hungersnot. Die internationale Hilfsorganisation CARE warnt, dass 1,5 Millionen Kinder von akuter Unterernährung betroffen sind und 230.000 Menschen jederzeit an Hunger sterben könnten.

misereorAachen. - Nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan wächst die Angst vor dem Ausbruch von Krankheiten wie Cholera und Malaria, aber vor allem vor einer katastrophalen Nahrungsmittelknappheit über einen längeren Zeitraum. Misereor-Partnerorganisationen berichten, dass noch immer Tausende Familien auf Evakuierung und Nothilfe warten und unter freiem Himmel übernachten und leben müssen.

misereorAachen. - Im Jemen spielt sich aktuell eine global wenig beachtete humanitäre Katastrophe ab. Trotz einer seit einigen Monaten geltenden Waffenruhe ist eine friedliche Zukunft für das arabische Land äußerst ungewiss. Und die Bevölkerung leidet: Im Jemen befinden sich aktuell rund 17,4 von insgesamt 29,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in akuter Not. Darauf macht Misereor mit Blick auf die am 1. September anstehende Verleihung des Aachener Friedenspreises an seine jemenitische Partnerorganisation Mwatana for Human Rights aufmerksam.

careBonn. - Nach schweren Überschwemmungen im Jemen ist die Infrastruktur in weiten Teilen des Landes zerstört. Häuser sind stark beschädigt oder zerstört, Vieh und Felder sind weggespült, berichtet die Hilfsorganisation CARE. Fast 30.000 Familien leiden unter den Folgen, mindestens 91 Menschen kamen bisher ums Leben, unzählige Menschen sind verletzt und werden vermisst. Am schlimmsten hat es die Provinzen Hajjah und Mahweet im Nordwesten sowie Marib getroffen.

venro 200Berlin. - Infolge von Konflikten, der Corona-Pandemie, Naturkatastrophen und steigenden Lebensmittelpreisen sind inzwischen 303 Millionen Menschen weltweit auf humanitäre Unterstützung angewiesen - so viele wie nie zuvor. Zum Tag der Humanitären Hilfe (19. August) appelliert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung, die Menschen in den vielen "vergessenen Krisen" nicht aus dem Blick zu verlieren.

careBerlin. - Laut einer aktuellen Analyse der Hilfsorganisation CARE ist der Südsudan in diesem Jahr erneut einer der tödlichsten Orte für humanitäre Helferinnen und Helfer. Seit Beginn dieses Jahres verloren weltweit 44 Frauen und Männer bei einem Hilfseinsatz ihr Leben, davon allein elf im Südsudan. Acht Helfer starben in Afghanistan, sieben in Myanmar, vier in Syrien und dem Sudan sowie drei in der Ukraine.

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