Humanitäre Hilfe

behBerlin. - Hitzerekorde weltweit und zunehmende Dürren: Der Klimawandel verschärft die Probleme rund um die Wasserversorgung und erhöht damit die Verwundbarkeit von Gesellschaften. Das zeigt der WeltRisikoBericht 2019 mit dem Fokus Wasserversorgung. Er wurde am Donnerstag vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) veröffentlicht.

caritasFreiburg. - Caritas international warnt vor einer Zuspitzung der humanitären Notlage rund um den Tschadsee. "Die Terroristenmiliz Boko Haram und ihre Splittergruppen haben ihren Einfluss zuletzt stark ausgeweitet. Sie verbreiten Angst und Schrecken in der Bevölkerung und machen es Hilfsorganisationen immer schwerer, die Bedürftigsten in der Region zu unterstützen. Zweieinhalb Millionen Menschen wurden bereits aus ihrer Heimat vertrieben", erklärte Oliver Müller, Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes.

caritasFreiburg. - Die humanitäre Lage in vielen Teilen Mosambiks ist auch sechs Monate nach dem zerstörerischen Zyklon Idai weiter prekär, warnt Caritas international. "Gerade in den lange von der Außenwelt abgeschnittenen Regionen muss weiterhin dringend benötigte Überlebenshilfe geleistet werden", erklärte Oliver Müller, Leiter von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Mehr als 1,8 Millionen Menschen sind in Mosambik UN-Angaben zufolge nach wie vor auf Unterstützung angewiesen.

Berlin. - Fast eine Million Rohingya warten zwei Jahre nach der gewaltsamen Vertreibung aus ihren Heimatorten in Myanmar immer noch auf Gerechtigkeit und auf Zusagen für ihre Zukunft. Derzeit garantiert ihr Aufenthalt im Nachbarland Bangladesch ihnen weder Sicherheit noch ein Leben in Würde. In einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordern 61 lokale, nationale und internationale Organisationen, die in den beiden Ländern tätig sind, die Anerkennung der Menschenrechte für alle Menschen im Bundesstaat Rakhine und die Beteiligung der Rohingya-Flüchtlinge an der Entscheidungsfindung über ihr eigenes Leben, einschließlich der Bedingungen für ihre Rückkehr nach Myanmar.

venro 200Berlin. - Im vergangenen Jahr sind weltweit 405 humanitäre Helferinnen und Helfer Ziel von Angriffen geworden. Sie wurden verletzt, entführt, sexuell belästigt oder getötet. Zum Tag der Humanitären Hilfe (19. August) hat sich der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) für konkrete Verbesserungen im völkerrechtlichen Strafrecht und mehr Unterstützung in der Fürsorge ausgesprochen.

whh 150Bonn. - Die schlechte Sicherheitslage in vielen Ländern erschwert die Arbeit von Hilfsorganisationen und behindert massiv den Zugang zu Menschen in Not. Obwohl der Bedarf an Hilfe weltweit zunimmt, werden humanitäre Helferinnen und Helfer häufig selbst Opfer von Angriffen und Entführungen. Daran hat die Welthungerhilfe anlässlich des Welttags der Humanitären Hilfe am 19. August erinnert.

careBonn. - Zum dritten Mal in Folge ist Syrien für humanitäre Helferinnen und Helfer der tödlichste Ort der Welt, wie eine Analyse der Hilfsorganisation CARE anlässlich des Welttags für humanitäre Hilfe am 19. August zeigt. Seit Jahresbeginn wurden 57 Männer und Frauen bei ihrer Arbeit getötet. Allein 18 von ihnen starben bei Hilfseinsätzen in Syrien, wo seit mehr als acht Jahren Krieg herrscht.

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