Humanitäre Hilfe

Bonn. - "Alle sind in Panik, viele schreien, Kinder weinen und es gibt keine Sicherheit." So beschreibt Natalia Lutoya die chaotische Situation, als sie mit ihrem Sohn den Bahnhof in Lyssytschansk erreicht und aus der Ukraine flüchtet. Ähnlich wie ihr ergeht es momentan Hundertausenden, die dem Krieg in der Ukraine entkommen möchten. Da Männer im Alter von 18-60 Jahren aufgrund der allgemeinen Mobilmachung im Land bleiben müssen, sind es überwiegend Frauen, Kinder und Ältere, die die beschwerliche Flucht antreten können.

caritasFreiburg. - Caritas international fordert humanitäre Korridore, um humanitäre Hilfe für die Menschen in den besonders umkämpften Städten der Ukraine zu ermöglichen. Gleichzeitig kündigte das katholische Hilfswerk am Mittwoch in Freiburg an, die Hilfe für die Menschen in der Ukraine und die Caritasverbände der Nachbarländer auf 1,2 Millionen Euro deutlich aufzustocken.

brot fdwBerlin. - Nach dem Einmarsch des russischen Militärs in die Ukraine befürchten Brot für die Welt und die Diakonie Deutschland eine humanitäre Notlage und Opfer unter der Zivilbevölkerung. "Die militärische Aggression der russischen Regierung gegen die Ukraine ist ein klarer Bruch des Völkerrechts und durch nichts zu rechtfertigen", sagte die Präsidentin von Brot für die Welt, Dagmar Pruin. "Unsere Gedanken sind nun bei unseren Partnerorganisationen, ihren Familien und allen Menschen in der Ukraine, die unter diesem Krieg leiden."

Berlin. - Angesichts der russischen Invasion der Ukraine haben Nothilfe-Organisationen Sorforthilfen für notleidende Menschen und Flüchtlinge in Aussicht gestellt. Die evangelische Diakonie Katastrophenhilfe stellte 500.000 Euro für die von den Kampfhandlungen betroffenen Menschen bereit. Die katholische Hilfsorganisation Caritas international unterstützt die Opfer des Konfliktes mit zunächst 150.000 Euro und mobilisierte im ganzen Land Notfall-Teams.

caritasFreiburg. - Zutiefst besorgt ist Caritas international aufgrund der jüngsten Entwicklungen an der ukrainisch-russischen Grenze. "Dieser Konflikt kennt schon jetzt einen Verlierer: Das sind 1,5 Millionen Geflüchtete auf beiden Seiten der Grenze, die ihre Heimat in den vergangenen acht Jahren aufgrund der Kämpfe bereits verlassen mussten. Sollte der Konflikt jetzt weiter eskalieren, würde sich dieses menschliche Leid vervielfachen. Wir appellieren deshalb an alle Seiten, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen", sagte Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

savethechildrenBerlin. - Somalia erlebt die schlimmste Dürre seit zehn Jahren. Millionen Menschen hungern und mussten auf der Suche nach Nahrung und Wasser ihr Zuhause verlassen. Das bestätigt eine von Save the Children im November 2021 durchgeführte Befragung von mehr als 12.000 Menschen in 15 von 18 Regionen Somalias. Nahezu 60 Prozent der untersuchten Haushalte gaben an, dass mindestens eine Person in ihrer Familie ihre Einkommensquelle verloren hat – größtenteils aufgrund des Massensterbens von Vieh – und in mehr als einem Drittel der Haushalte musste mindestens eine Person pro Tag auf Nahrung verzichten.

handicap internationalBerlin. - Das Ausmaß der Zerstörungen auf der Insel Madagaskar durch den Zyklon Batsirai wird immer deutlicher. Mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern überschwemmte er ganze Orte und machte Häuser dem Erdboden gleich. Mehr als 50.000 Menschen seien obdachlos, mindestens 20 Tote zu beklagen, berichtete die Hilfsorganisation Handicap International. Mehr als 220 Schulen wurden beschädigt und mindestens 14 Brücken blockiert.

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