Landwirtschaft

EEDBonn (epo.de). - Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) hat angesichts des Skandals um den Handel mit "Gammelfleisch" vor Fleischdumping und dem Export von "Schlachtabfällen" in arme Länder gewarnt. "In Westafrika ist bereits ein Großteil der kommerziellen Erzeugung von Hähnchenfleisch durch fragwürdige Fleischexporte aus Europa zerstört", sagte EED-Fleischexperte Francisco Mari. "Wenn schon nicht verhindert werden konnte, dass deutsches Gammelfleisch unbemerkt in acht europäische Nachbarländer exportiert wurde, wie sollen dann Kontrolleure in Entwicklungsländern den Zustand von Fleischlieferungen aus Europa erkennen?"
FAOSan Francisco/Berlin (epo.de). - Der Generaldirektor der Welternährungsorganisation FAO, Jacques Diouf, hat eine "zweite Grüne Revolution" gefordert, um die wachsende Weltbevölkerung ernähren und die Umwelt schützen zu können. In den nächsten Jahrzehnten seien große Anstrengungen in der Landwirtschaft nötig, weil die Weltbevölkerung von sechs auf neun Milliarden Menschen steigen werde, sagte Diouf auf einer Tagung in San Francisco. "Wir könnten das eine zweite Grüne Revolution nennen."
CBGNew Delhi/Düsseldorf (epo.de). - Drei nichtstaatliche Organisationen (NRO) haben einen sofortigen Verkaufs-Stopp für gefährliche Pestizide in Indien gefordert. Während in Indien kontrovers über die hohe Pestizidbelastung von Getränken wie Coca Cola und Pepsi Cola diskutiert werde, finde das weit drängendere Problem akuter und oftmals tödlicher Pestizidvergiftungen indischer Landarbeiter und Bauern weit weniger Beachtung, so das indische Centre for Sustainable Agriculture (CSA), die Coordination gegen BAYER-Gefahren sowie die asiatische Sektion des Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Asia and the Pacific) am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung.
DEGKöln (epo.de). - Für Investitionsvorhaben im argentinischen Agrarsektor hat die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) jetzt zwei langfristige Darlehen in Höhe von insgesamt 45 Millionen US-Dollar bereit gestellt. Die Darlehen an ein Agrarhandelsunternehmen und einen Logistikanbieter sollen die Deviseneinnahmen verbessern helfen und den Export stärken.
Aids-Konferenz TorontoToronto/Bonn (epo.de). - Die Menschen in den ländlichen Gebiete Afrikas haben unter den schlimmsten Auswirkungen der Aids-Epidemie zu leiden. Darauf hat die Deutsche Welthungerhilfe anlässlich der 16. Internationalen Aids-Konferenz in Toronto hingewiesen. Die Folgen für die kleinbäuerliche Landwirtschaft sind verheerend: Im Gegensatz zu anderen Krankheiten trifft Aids vor allem die produktiven Arbeitskräfte zwischen 15 und 49 Jahren.
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