Klimaschutz

mccBerlin. - Die Städte rund um den Globus müssen sich infolge des Klimawandels auf eine große und schwierige Aufgabe einstellen: Sie müssen unzählige Klima-Migranten aus ländlichen Gegenden unterbringen und in den Arbeitsmarkt integrieren. Eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) untersucht, wer aufgrund des Klimawandels in indische Städte zieht. Es zeigt sich, dass diese Klima-Migranten im Vergleich zu anderen Migranten weniger gut qualifiziert sind und aus der Landwirtschaft kommen.

Berlin. - An den Siemens-Standorten in über 20 Städten in Deutschland finden am 10. Januar  Streiks von Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future statt. Sie protestieren damit nach eigenen Angaben gegen eine geplante Beteiligung von Siemens am Bau der Adani-Kohlemine in Australien. Siemens solle die Signalanlage für die zum Abtransport der abgebauten Kohle benötigten Bahn liefern.

Oldenburg. - Das Meer rund um die Antarktis ist eine gewaltige Mischbatterie für Wasser aus allen Ozeanbecken – und bindet durch diese Umwälzung Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre. Das komplexe Gleichgewicht der Wassermassen hängt allerdings empfindlich von den Windverhältnissen rund um den Südkontinent ab, wie jetzt eine Studie eines internationalen Forscherteams um Dr. Torben Struve vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg zeigt.

mccBerlin. - Proteste gegen höhere Spritpreise eskalieren, Demonstranten stürmen das Parlament, es gibt Tote bei Straßenschlachten: So ging der Versuch des südamerikanischen Landes Ecuador, Subventionen für fossile Brennstoffe abzubauen, im vergangenen Oktober bis auf weiteres zu Ende. Das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) hat jetzt errechnet, dass ein Subventionsabbau durchaus möglich gewesen wäre, ohne die Bevölkerung gegen sich aufzubringen.

germanwatch 150Berlin. - Das Ergebnis der Weltklimakonferenz (COP25) in Madrid zeigt nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Stärken und Schwächen des Pariser Klimaabkommens. "Dieses Ergebnis in Madrid zeigt, dass die Zeiten nur kosmetischer Klimapolitik vorbei sind. Einige Staaten, deren Regierungen eng mit der Kohle- und Öl-Lobby verbandelt sind, spüren die Wirkung des Pariser Abkommens und versuchen massiven Widerstand dagegen zu organisieren", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

germanwatch 150Berlin. - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich nach langen Verhandlungen auf das Ziel geeinigt, die Europäische Union bis 2050 klimaneutral zu machen. Mit Polen soll aber noch bis Juni 2020 darüber verhandelt werden, ob und wie das Land das Ziel termingerecht umsetzen kann. "Das ist ein spätes, aber wichtiges Signal dafür, dass die EU eine Lokomotive bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens werden will", begrüßte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, die Entscheidung.

mccBerlin. - Während in Deutschland und anderen Industrieländern über das Tempo der Reduktion von Treibhausgasen gestritten wird, geht es in den wirtschaftlich am wenigsten entwickelten Ländern in die andere Richtung. In den knapp 50 afrikanischen Staaten südlich der Sahara (Subsahara-Afrika), das Schwellenland Südafrika nicht mitgerechnet, könnten bis zum Jahr 2025 neue Kohlekraftwerke mit einem jährlichen Ausstoß von 100 Millionen Tonnen CO2 in Betrieb gehen. Es entspricht aktuell etwa 40 Prozent dessen, was deutsche Kohlekraftwerke emittieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Institute on Global Commons and Climate Change).

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