Tourismus

Berlin (epo). - Sozial- und umweltverträgliche Reisen müssen sich nicht auf das schmale Segment des Öko-Tourismus beschränken. Dieser Ansicht sind Wissenschaftler des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes INVENT. Sie haben jetzt maßgeschneiderte Strategien für Reiseveranstalter, Urlaubsgebiete und touristische Anbieter entwickelt. Unter anderem am Beispiel der Dominikanischen Republik stellten die Experten aus Wissenschaft und Praxis auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin ihre Konzepte vor.

EEDBerlin (epo). - Vor einem Billig-Tourismus in die von der Flutkatastrophe heimgesuchten Länder Südasiens hat die Fachstelle Tourismus des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) gewarnt. Billig-Reisen könnten zu einer sozialen und ökologischen Gefahr für den Wiederaufbau in den Katastrophengebieten werden, sagte Heinz Fuchs von der Fachstelle Tourismus.

GTZEschborn (epo). - Eine positive Bilanz zieht die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) für ihre Tourismusförderung in Zentralamerika. Die "Erfolgsbilanz" des länderübergreifenden GTZ-Vorhabens "Förderung der nachhaltigen Entwicklung durch Tourismus (FODESTUR)" im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und mit der zentralamerikanischen Integrationsbehörde (SICA) sei "beeindruckend", lobt sich das Unternehmen selbst.

Reporter ohne GrenzenBerlin (epo). - Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) informiert auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin über die Schattenseiten beliebter Urlaubsländer. Mit der Kampagne "Die Kehrseite der Paradiese" will die Menschenrechtsorganisation darauf aufmerksam machen, dass in Ländern wie Kuba, den Malediven, Tunesien, Vietnam und Myanmar (Birma) Zensur   herrscht. "Kritische Journalisten sitzen dort hinter Gittern für das, was sie recherchiert und geschrieben haben", so ROG.

eedBonn (epo). - Angesichts der Ankündigung der Reisebranche, ab 1. Februar wieder alle touristischen Ziele anzusteuern, hat der Evangelische Entwicklungsdienst davor gewarnt, mit einem überhasteten, unkontrollierten Wiederaufbau von Hotelzentren die Chancen für einen sozial verantwortlichen und umweltverträglichen Neuanfang zu verwirken. "Tourismusbranche und Medien erwecken den Anschein, dass man den Menschen in Thailand, Indien und Sri Lanka schon mit einem Pauschalurlaub in die Regionen helfen kann. Diese Debatte ist nicht ehrlich und schadet mehr als sie hilft", erklärte Konrad von Bonin, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Entwicklungsdienstes. Mit Sonderpreisen und Spendenwerbung setze die Reisebranche das Geschäft fort, ohne aus der Krise zum Vorteil von Mensch und Natur zu lernen.

Eschborn (epo). - In Osteuropa und Zentralasien stehen im kommenden Jahr Touristen viele neue Reiseziele offen. Auf dem Tourismus Forum International (TFI) vom 3. bis 6. Februar 2005 präsentieren sich Transformationsländer als attraktive Ziele sozial- und umweltverträglicher Reisen. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) veranstaltet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das TFI während des 15. Reisepavillons - der Reisemesse für nachhaltigen Tourismus in Hannover. Das TFI bietet Tourismusanbietern aus Transformations- und Entwicklungsländern eine Präsentations- und Diskussionsplattform.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.