Globalisierung

Brot f?r die WeltDresden (epo.de). - Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" hat die Bundesregierung aufgefordert, sich für gerechtere Regeln im Weltagrarhandel einzusetzen. "Handelsverzerrende Subventionen für Überschussproduktionen müssen abgebaut werden", forderte die Direktorin von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei der Eröffnung der 48. Spendenaktion in Dresden. Umgekehrt müssten arme Länder die Möglichkeit erhalten, ihre Agrarproduktion vor der Billig-Konkurrenz des Weltmarktes zu schützen.
AttacBerlin (epo.de). - Mit 1400 registrierten Teilnehmern sind mehr als doppelt so viele Menschen zum Kongress "Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" in Berlin gekommen als erwartet. "Der Kongress war ein riesiger Erfolg", sagte Dagmar Embshoff von der Bewegungsakademie, einem der Träger des Kongresses. "Eine neue Generation von jungen Menschen hat die Projekte und Ansätze Solidarischer Ökonomie für sich entdeckt." Neben verschiedenen Sektoren der Solidarischen Ökonomie waren Aktive aus sozialen Bewegungen vertreten, darunter viele internationale Gäste.
Wieczorek-ZeulWien/Berlin (epo.de). - Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hält einen internationalen Gewerkschafts-Dachverband für unerlässlich für eine sozial gerechte Globalisierung. "Ich begrüße die Gründung des Internationalen Gewerkschaftsbundes außerordentlich. Damit gibt es zukünftig einen bedeutenden 'globalen player' für weltweite soziale Gerechtigkeit und die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", erklärte die Ministerin anlässlich des Gründungskongresses des Internationalen Gewerkschaftsbundes in Wien.
WEEDBerlin (epo.de). - Die entwicklungs- und umweltpolitische Praxis der Finanzwirtschaft steht im Widerspruch zu den Sonntagsreden der Unternehmen. Dies geht aus einer Untersuchung mit dem Titel "Nachhaltigkeitsinitiativen in der globalisierten Finanzindustrie" hervor, die Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) jetzt veröffentlicht hat. Demnach bringt die internationale Expansion von Banken und Versicherungen Finanzsysteme in ärmeren Ländern hervor, die der Entwicklung kaum förderlich sind.
AttacFrankfurt a.M. (epo.de). - Das globalisierungskritische Netzwerk Attac will die Schwerpunkte seiner Aktivitäten im ersten Halbjahr 2007 auf die Mobilisierung zu Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm leben. Gemeinsam mit Bündnispartnern ruft Attac zu Gegenaktivitäten auf. Dies beschlossen die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Attac-Ratschlags, der vom 27. bis 29. Oktober in Frankfurt am Main tagte.
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