mccBerlin. - Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad wird die Welt immer stärker von Technologien abhängig machen, die der Atmosphäre wieder CO2 entziehen. Doch Technologieentwicklung und -ausbau sowie der Start von Pilotprojekten hängen im Vergleich zu dem Bedarf aus den Klimaschutzszenarien erheblich zurück. Um unter der Marke von zwei Grad zu bleiben, kann dagegen der großflächige Einsatz eines breiten Portfolios dieser "Negativen Emissionstechnologien" (NETs), wie die Techniken zur CO2-Entnahme auch genannt werden, auf ein Minimum reduziert werden. Das geht aus mehreren neuen Studien des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hervor. 

germanwatch Berlin. - Zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi sowie eine Jugendorganisation aus Schweden haben am Donnerstag Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Sie werfen der EU vor, dass die Klimaziele bis 2030 unzureichend seien und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind, berichtet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. 

Berlin. - Die deutsche Bundesregierung hat die Erklärung zum Schutz von Schulen in bewaffneten Konflikten ("Safe Schools Declaration") unterzeichnet. Die Deklaration war am 28. Mai 2015 auf einer internationalen Konferenz in Oslo verabschiedet worden. Zahlreiche Entwicklungsorganisationen haben den deutschen Beitritt zur Safe Schools Declaration begrüßt. Deutschland ist das 75. Land, das die Erklärung unterschrieben hat.

Berlin. - Wie wird eine Gesellschaft zukunftsfähig? Aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit laufen derzeit viele gesellschaftliche Entwicklungen in die falsche Richtung – global und in Deutschland. Die Zukunft der Nachhaltigkeitspolitik steht deshalb im Mittelpunkt der 18. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 4. Juni 2018 im Tempodrom in Berlin. 

venHannover. - Der Niedersächsische Landtag beschäftigt sich am Donnerstag mit Waffenlieferungen aus Niedersachsen in Krisen- und Konfliktregionen. Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) hat die kritische Auseinandersetzung im Landtag  ausdrücklich begrüßt. Exporte von Rüstungsgütern in Krisen- und Konfliktgebiete müssten strikt unterbunden werden, erklärte der Verband.

savethechildrenBerlin. - Geflüchtete Familien werden am besten dezentral und in eigenen Wohnungen untergebracht. Aber wenn Kinder und ihre Eltern in Gemeinschaftsunterkünften leben müssen, dann sollten diese nach einheitlichen, kindgerechten Standards eingerichtet und regelmäßigen Qualitätskontrollen unterzogen werden. Das ist die zentrale Forderung von Save the Children Deutschland, die die Kinderrechtsorganisation bei der Vorstellung ihrer Studie mit dem Titel: "Zukunft! Von Ankunft an" erhoben hat. In der Studie wird die Lage der geflüchteten Kinder in Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen in Deutschland untersucht. Die Empfehlungen der Studie dürften im Zusammenhang mit der Debatte um Ankerzentren große Relevanz haben, erklärte Save the Children.

Berlin. - Die internationale Zusammenarbeit befindet sich in einer Um- und Aufbruchszeit. Mit der Diskussion um die Umsetzung der Sustainable Development Goals auf globaler und nationaler Ebene sehen sich Staaten weltweit verschiedensten Herausforderungen ausgesetzt. Die Entwicklungspolitischen Diskussionstage des Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität und der Heinrich-Böll-Stiftung am 16. und 17. Mai in Berlin haben zentrale Aspekte des Wandels in der internationalen Zusammenarbeit im Fokus.

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