greenpeace Hamburg. - Mikroplastik und umweltschädliche Chemikalien etwa aus Outdoor-Bekleidung verschmutzen inzwischen auch die entlegenen Regionen des Südpolarmeers. Meerwasser- und Schneeproben aus der Antarktis enthalten Giftstoffe wie per- und polyfluorierte alkylierte Substanzen (PFAS). Das hat eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Laboruntersuchung gezeigt. 

worldvisionBerlin. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fordert von den Staats- und Regierungschefs der G7, sich stärker für Frieden und Gewaltprävention einzusetzen. In Konfliktländern müsse Friedenspolitik viel früher ansetzen, erklärte Word Vision anlässlich des G7 Gipfels am 8. und 9. Juni in Kanada. Eine vorausschauende Friedenspolitik, die die Ursachen von Krisen frühzeitig identifiziert und adressiert, sei dringend geboten. 

ren21Berlin. - Der Anteil erneuerbaren Stroms an der globalen Stromerzeugungskapazität lag im Jahr 2017 bei 70 Prozent. Dies sei der größte Zuwachs an erneuerbaren Energien in der modernen Geschichte, berichtete das Renewable Energy Policy Network (REN21) am Montag im Renewables 2018 Global Status Report (GSR). Der Wärme-, Kälte- und Transportsektor, die zusammen etwa vier Fünftel des weltweiten Endenergiebedarfs ausmachen, liegen allerdings weit hinter dem Stromsektor zurück.

Berlin. - Wie wird eine Gesellschaft zukunftsfähig? Aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit laufen derzeit viele gesellschaftliche Entwicklungen in die falsche Richtung – global und in Deutschland. Die Zukunft der Nachhaltigkeitspolitik steht deshalb im Mittelpunkt der 18. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 4. Juni 2018 im Tempodrom in Berlin. 

pro asyl Berlin. - Anlässlich des Weltkindertages am 1. Juni haben sich PRO ASYL, die Landesflüchtlingsräte, Jugendliche ohne Grenzen und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gegen die Errichtung sogenannter AnkER-Einrichtungen gewandt. Studien von Verbänden und Organisationen und die Erfahrungen aus der Arbeits- und Beratungspraxis der Flüchtlingsräte zeigten, dass die Unterbringung von Kindern in großen Sammelunterkünften das Wohl der dort lebenden Kinder gefährde und elementare Rechte von Minderjährigen verletze, lautet die Begründung.

savethechildrenBerlin. - Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni hat die Kinderrechtsorganisation Save the Children zum zweiten Mal den Bericht "Gesichter der Ausgrenzung" veröffentlicht, der die Situation von Mädchen und Jungen in 175 Ländern untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend: 1,2 Milliarden Kinder sind bedroht, ihre Kindheit zu verlieren. Bewaffnete Konflikte, große Armut und geschlechterspezifische Diskriminierung sind dafür drei wesentliche Faktoren.

suedwind 100Bonn. - Noch nie lebten so viele Menschen auf der Welt außerhalb des Landes, in dem sie geboren sind. Mehr als 250 Millionen Menschen weltweit sind MigrantInnen. Und sie alle lassen Familienangehörige und Freunde zurück, wenn sie ihre Heimat verlassen. Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Millionen Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant, wie eine neue Studie des SÜDWIND-Instituts zeigt.

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