germanwatch 150Bangkok. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am Dienstag in Bangkok beginnenden Klimaverhandlungen deutliche Fortschritte zur Vorbereitung der Entscheidungen beim Klimagipfel im Dezember. Die knapp einwöchige Zwischenverhandlung ist das letzte Treffen der Verhandlerinnen und Verhandler vor dem UN-Klimagipfel (COP24) in Katowice (Polen).

Berlin. - Bei dem verzweifelten Versuch, Europa zu erreichen, sind allein in diesem Jahr bereits 1.600 Menschen gestorben oder als vermisst gemeldet worden. Das zeigt ein aktueller Report des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Laut dem Bericht "Desperate Journeys" ist die Gesamtzahl der nach Europa kommenden Menschen zwar drastisch zurückgegangen, die Zahl der Todesfälle aber gleich geblieben, gerade auf der zentralen Mittelmeerroute. Dort starb oder verschwand zwischen Januar und Juli 2018 jeder 18. Mensch, verglichen mit jedem 42. im gleichen Zeitraum 2017.

greenpeace Hamburg. - Die Internationale Walfangkommission IWC steht vor weitreichenden Entscheidungen zum Schutz der Wale. Ab 4. September treffen sich in Florianopolis (Brasilien) die internen Gremien, des IWC, vom 10. bis 14. September findet die 67. Tagung der Internationalen Walfangkommission statt. Dabei stimmen die IWC-Mitglieder auch über einen Antrag Japans ab. Dieser würde eine Rückkehr des kommerziellen Walfangs bedeuten, warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace.

venro Berlin. - Im Dezember soll der Globale Migrationspakt der Vereinten Nationen verabschiedet werden. Die Ziele sind sehr umfassend formuliert. Es geht um den Schutz von Migrantinnen und Migranten, um Fragen der Entwicklungszusammenarbeit und der Migrationskontrolle sowie um Förderung regulärer Migration und Integration. Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) lädt für den 20. September zur Konferenz "Vom Wort zur Tat: Deutschlands Umsetzung des Globalen Migrationspakts" ein.

venro Berlin. - Ein deutsches Einwanderungsgesetz muss sowohl den Zugewanderten als auch ihren Herkunftsländern und Deutschland nutzen. Das hat der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Donnerstag gefordert. Diese Chance eröffne sich, wenn Einwanderung entwicklungspolitisch sensibel gestaltet werde und gleichzeitig der deutsche Arbeitsmarkt profitiere.

Halle. - Vor 50 Jahren startete der US-Ökologe Garret Hardin eine globale Debatte: In seinem Aufsatz "The Tragedy of the Commons" warnte er vor den Folgen der wachsenden Weltbevölkerung. Der stetig steigende, unkontrollierte Ressourcenverbrauch führe zu einem globalen Kollaps. Heute ist die "Commons"-Forschung weltweit etabliert und liefert Antworten für lokale wie globale Probleme. Vom 4. bis 12. Oktober findet daher weltweit die "Internationale Woche der Gemeinschaftsgüter" statt. Den europäischen Teil organisiert Prof. Dr. Insa Theesfeld von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

PIKPotsdam. - Ob Regen oder Sonnenschein - das Wetter im Sommer in Nordamerika, Europa und Teilen Asiens bleibt länger gleich. Doch wenn sich Wetterlagen für mehrere Tage oder Wochen festsetzen, können diese zu Extremen werden: Hitzewellen, die dann Dürren, Gesundheitsrisiken und Waldbrände zur Folge haben; oder anhaltende Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat nun den ersten umfassenden Überblick über die Forschung zu sommerlichen Blockade-Wetterlagen und Jetstream präsentiert.

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