germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht nach den zweiwöchigen Klimaverhandlungen in Bonn erste Fortschritte auf dem Weg zu verbesserten Klimazielen der Staaten. "In Bonn ist deutlich geworden: Die Weltgemeinschaft erkennt an, dass die bisher im Paris-Abkommen hinterlegten Klimaziele der Staaten nicht ausreichen und erhöht werden müssen. Nun müssen die Grundlagen dafür gelegt werden, damit alle Länder sich zu ausreichendem Klimaschutz verpflichten", sagte Rixa Schwarz, Teamleiterin für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch.

beh 150Berlin. - Mangroven senken das Katastrophenrisiko für Menschen und Sachwerte in Küstengebieten beträchtlich. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die The Nature Conservancy, das Bündnis Entwicklung Hilft und das Environmental Hydraulics Institute "IHCantabria" vorgelegt haben. Die Pflanzen wirken als natürliche Wellenbrecher. Daher appellieren die Autorinnen und Autoren der Studie an politische Entscheidungsträger, wirksame Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederaufforstung von Mangrovenwäldern zu ergreifen. 

Berlin - Durch Überfischung sind auch 2018 noch viele der europäischen Fischbestände nicht so ergiebig, wie sie sein könnten. Zu viele Fische landen als unerwünschter Beifang im Netz und gehen ungenutzt – und tot – wieder über Bord. Bis zum 4. Mai sind deutsche Fischereierzeugnisse aus Nord- und Ostsee sowie aus Aquakultur für dieses Jahr aufgebraucht. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der "Fish Dependence Day" fünf Tage später. Von einer Trendwende könne jedoch keine Rede sein, warnten NGOs.

germanwatch 150Bonn. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von den am Montag beginnenden Bonner Klimaverhandlungen (bis 10. Mai) Fortschritte in drei Bereichen: Starke Umsetzungsregeln für das Pariser Klimaabkommen, verbesserte Klimaziele der Staaten und Unterstützung für die vom Klimawandel besonders Betroffenen in den ärmsten Ländern. 

global footprintBerlin. - Am Mittwoch (2. Mai) ist der deutsche Erdüberlastungstag. Wäre der Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung so groß wie in Deutschland, dann hätte sie schon bis zu diesem Zeitpunkt die regenerierbaren Ressourcen verbraucht, die ihr für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen. Um einen solchen Verbrauch nachhaltig zu decken, bräuchten wir drei Erden. Darauf haben Germanwatch und INKOTA hingewiesen.

Berlin. - Ein breites Bündnis von Umweltorganisationen und Verbänden verlangt von RWE den Ausstieg aus der Energieerzeugung mit Kohle und Atom. Bei der Hauptversammlung am 26. April in Essen wollen sie mit der Aktion "Zeig RWE die Rote Karte!" vor der Grugahalle die Aktionärinnen und Aktionäre über "Europas klimasschädlichsten Konzern" informieren, so der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

germanwatch Berlin. - Vor dem Gipfeltreffen von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine deutsch-französische Regierungsinitiative für die Umsetzung der Pariser Klimaziele gefordert. "Die Umweltminister Hulot und Schulze haben noch Ende März den Anspruch beider Länder betont, die Pariser Klimaziele konsequent umzusetzen. Nun muss es darum gehen, konkrete Schritte auf höchster Ebene abzustimmen", erklärte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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