Berlin. - Der WWF Deutschland und Germanwatch haben die Bundesregierung aufgefordert, endlich konkrete Maßnahmen gegen die Erderhitzung zu ergreifen. In einem gemeinsamen Papier benennen sie die dringendsten Aufgaben und orientieren sich dabei an Deutschlands verbleibendem CO2-Budget.

venroBerlin. - Auf dem C20-Gipfel in Argentinien diskutieren am Montag und Dienstag mehr als 600 zivilgesellschaftliche Organisationen über globale Zukunftsfragen und formulieren ihre Forderungen an die Gruppe der G20. Der Gipfel der Civil20 (C20) ist der Höhepunkt eines sechsmonatigen Konsultationsprozesses der globalen Zivilgesellschaft über die Politik der G20, deren Regierungschefs sich Ende November in Argentinien treffen.

engagement globalBerlin. - Die Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin verspricht spannende Wettkämpfe mit vielen deutschen Medaillenhoffnungen. Aber nicht nur der Sport steht im Mittelpunkt: Unter dem Motto "Berlin 2018. Athletics for Sustainable Development" gibt es auch viele Aktivitäten, um Nachwuchssportler und -sportlerinnen für eine nachhaltige Lebensweise und für den Einsatz von Sport in der Entwicklungszusammenarbeit zu begeistern.

savethechildrenBerlin. - Die bayerische Landesregierung setzt mitten im Landtagswahlkampf ein Signal und eröffnet am Mittwoch die ersten sogenannten Ankerzentren in Deutschland. Während andere Bundesländer noch zögern oder schon erklärt haben, nicht mitmachen zu wollen, bleibt Bayern trotz breiter Kritik an den Großunterkünften bei seiner Linie. Die Kinderrechtsorganisation Save the Children erklärte aus Anlass der Umwidmung mehrerer Erstaufnahmeeinrichtungen: "Ankerzentren sind kein Ort für Kinder und Familien."

careBonn. - Während Deutschland und Europa einen der heißesten Sommer in der jüngsten Geschichte erleben, sorgen Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und massive Ernteausfälle weltweit für große Besorgnis. In Japan, Algerien oder Kanada gab es bereits zahlreiche Todesfälle, in den USA, Griechenland oder Schweden sorgen schwere Waldbrände für Noteinsätze. Einige dieser Länder treffen die schwerwiegenden Auswirkungen des Klimawandels zum ersten Mal - Auswirkungen, die wirtschaftlich ärmere Länder bereits seit Jahren erleben müssen. Die internationale Hilfsorganisation CARE fordert, dass alle Länder ihre Bemühungen weiter steigern, um gegen die globale Erderwärmung anzukämpfen.

unhcr Berlin. - Vor der am Mittwoch in Kraft tretenden neuen Regelung zum Familiennachzug von subsidiär Geschützten hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) vor einem bürokratisierten und intransparenten Verfahren gewarnt. "Die Umsetzung wird schwierig, weil die Auswahlkriterien so komplex sind. Es steht zu befürchten, dass sich die Verwaltungsverfahren lange hinziehen werden", sagte Dominik Bartsch, der Repräsentant des UNHCR in Deutschland.

mccBerlin. - Die politische Umsetzbarkeit von CO2-Preisen hängt weniger von deren geringen Kosten und wirtschaftlichen Vorteilen ab, sondern vor allem von der Akzeptanz der Bevölkerung. Um diese zu erhöhen, sind vor allem eine Zweckbindung der Einnahmen, eine transparente Steuerpolitik sowie eine Kompensation einkommensschwacher Haushalte ratsam – beispielsweise durch einen jährlichen Scheck an jeden einzelnen Bürger. Das geht aus der neuen Studie "Making Carbon Pricing Work for Citizens" hervor. Forscher des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin haben sie jetzt gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Oxford und der London School of Economics sowie anderen Institutionen veröffentlicht.

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