geomarKiel. - In Meeresschutzgebieten (Marine Protected Areas, MPAs) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie zeigt, findet in etwa 60 Prozent dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten. Forschende aus Kanada und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten dafür mehr als 700 MPAs im Bereich des Nordostatlantiks untersucht.

whh Bonn. - Deutschland übernimmt in den Jahren 2019 und 2020 einen der nicht-ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat. Die Welthungerhilfe erwartet von der Bundesregierung, dass sie diese Position nutzt, um der drohenden Aushöhlung des humanitären Völkerrechts entgegenzuwirken. Der Zugang zu Menschen in Not werde immer stärker eingeschränkt und die Helfer würden selbst zunehmend Opfer von Angriffen und Entführungen, erklärte die Welthungerhilfe.

dsw Hannover. - In der Nacht zum 1. Januar 2019 werden voraussichtlich 7.674.575.000 Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2018 somit in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gewachsen. Jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 Erdenbürger (Geburten minus Todesfälle) hinzu. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2018 bekanntgegeben.

PIKPotsdam. - Die fortschreitende Klimaerwärmung ist offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert, so das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

greenpeace Brüssel. - Die Fischereiminister der Europäischen Union haben am Mittwoch die Fangquoten für die Nordsee und den Nordost-Atlantik im Jahr 2019 beschlossen. Während die Quoten für Hering und Kabeljau sinken, wurden sie etwa für den Seelachs ausgeweitet. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert die neuen Fangquoten als zu hoch und fordert großflächige Schutzgebieten ohne Fischfang.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt hat die anhaltend hohen Genehmigungswerte für deutsche Rüstungsexporte kritisiert. Mit 6,242 Milliarden Euro weisen die Einzelausfuhrgenehmigungen 2017 den dritthöchsten Wert der vergangenen 20 Jahre auf. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) hervor. Ein Großteil der Einzelausfuhrgenehmigungen, 61 Prozent, entfielen auf sogenannte Drittstaaten.

Berlin. - Nach dem Abschluss der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Kattowitz haben nichtstaatliche Organisationen sich erleichtert gezeigt, dass ein Regelbuch für die weltweite Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verabschiedet werden konnte. Viele Organisationen sind jedoch enttäuscht, dass es den meisten Staaten am politischen Willen fehlte, sich für schnelle und wirksame Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung unter 1,5 Grad Celsius einzusetzen.

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