unhcr Berlin. - Vor der am Mittwoch in Kraft tretenden neuen Regelung zum Familiennachzug von subsidiär Geschützten hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) vor einem bürokratisierten und intransparenten Verfahren gewarnt. "Die Umsetzung wird schwierig, weil die Auswahlkriterien so komplex sind. Es steht zu befürchten, dass sich die Verwaltungsverfahren lange hinziehen werden", sagte Dominik Bartsch, der Repräsentant des UNHCR in Deutschland.

mccBerlin. - Die politische Umsetzbarkeit von CO2-Preisen hängt weniger von deren geringen Kosten und wirtschaftlichen Vorteilen ab, sondern vor allem von der Akzeptanz der Bevölkerung. Um diese zu erhöhen, sind vor allem eine Zweckbindung der Einnahmen, eine transparente Steuerpolitik sowie eine Kompensation einkommensschwacher Haushalte ratsam – beispielsweise durch einen jährlichen Scheck an jeden einzelnen Bürger. Das geht aus der neuen Studie "Making Carbon Pricing Work for Citizens" hervor. Forscher des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin haben sie jetzt gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Oxford und der London School of Economics sowie anderen Institutionen veröffentlicht.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) rechnet damit, dass die Anzahl von Flüchtenden aus Marokko nach Spanien weiter steigt. Der Grund dafür sei, dass das marokkanische Königshaus die "Repression gegen die Protestbewegung Hirak im Rif-Gebirge offenbar nicht beenden" wolle, erklärt die Menschenrechtsorganisation am Montag in Göttingen.

global footprintBerlin. - Zum globalen Erdüberlastungstag am 1. August macht sich ein Aktionsbündnis aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen für eine Kehrtwende in der Lebens- und Wirtschaftsweise stark. Das Aktionsbündnis fordert von der Bundesregierung und von deutschen Unternehmen, ihrer großen Verantwortung für Klima- und Umweltschutz gerecht zu werden und endlich zukunftsfähig zu wirtschaften. Das gelte vor allem für die Bereiche Energie, Landwirtschaft und Verkehr.

Berlin. - Aus Anlass des Kinostarts von "Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier" hat der Umweltverband GRÜNE LIGA auf die Folgen wachsender Mengen an Elektroschrott hingewiesen. Illegale Exporte von Elektroschrott aus Industrie- und Schwellenländern führen zu katastrophalen Belastungen für Menschen und Umwelt auf Deponien in Afrika. Der Verband rief zu möglichst dauerhafter Nutzung von Elektrogeräten auf.

Luxemburg. - Der Green for Growth Fund (GGF) hat seinen Annual Impact Report 2017 veröffentlicht. Darin werden die beachtlichen Leistungen des Fonds bei der Förderung der Energieeffizienz, der erneuerbaren Energien und der Ressourceneffizienz in den Zielregionen Südosteuropa, Kaukasus, Naher Osten und Nordafrika dargelegt. 

Berlin. - Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Dirty Profits - Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete" der Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald.

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