oxfamBerlin. - Die Politik der G7-Staaten verschärft weltweit soziale Ungleichheit. Das kritisiert Oxfam im Vorfeld des am Samstag beginnenden Gipfeltreffens im französischen Biarritz. In ihrem Bericht "The G7's Deadly Sins" beschreibt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Versäumnisse der G7 auf sieben wichtigen Politikfeldern und zeigt auf, was die Staaten tun müssen, um soziale Ungleichheit zu verringern. Oxfam fordert unter anderem ein gerechtes Steuersystem, mehr Investitionen in öffentliche Bildungs- und Gesundheitssysteme sowie deutlich mehr Klimaschutz.

oneBerlin. - Im Vorfeld des G7-Gipfels in Biarritz (24. August) hat die entwicklungspolitische Organisation ONE die G7 dazu aufgerufen, sich zu konkreten Maßnahmen und finanziellen Zusagen für Geschlechtergerechtigkeit weltweit zu verpflichten. ONE hat einen offenen Brief initiiert, der weltweit von über 50 Nichtregierungsorganisationen unterzeichnet und in dieser Woche an die Staats- und Regierungsoberhäupter der G7 gesandt wurde. Die Organisationen warnen darin, dass die Welt noch meilenweit davon entfernt sei, Geschlechtergerechtigkeit herzustellen - allen guten Worten zum Trotz.

Kaiserslautern. - Wie kann der deutsche Energiemarkt sinnvoll gestaltet werden, um CO2-Emissionen zu senken? Ist es effektiver erneuerbare Energien finanziell zu fördern oder CO2 zu besteuern? Diesen Fragen sind Forscher um den Kaiserslauterer Wirtschaftswissenschaftler Dr. Mario Liebensteiner nachgegangen. Sie haben dafür ein statistisches Modell entwickelt, mit dem sie relevante Daten zum Strommarkt in Deutschland mit denen in Großbritannien verglichen haben. Seit der Einführung einer CO2-Steuer nur für den Strommarkt sind dort die Emissionen zwischen 2012 und 2017 um rund 55 Prozent gesunken. Auch Deutschland könnte so seine Emissionen drastisch mindern, haben die Forscher berechnet.

pro wildlifeGenf. - Die 18. Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens ist mit 57 Schutzanträgen und 107 Arbeitsdokumenten die größte Konferenz in der CITES-Geschichte. Vom 17. bis zum 28. August verhandeln Delegierte aus den 183 Mitgliedsstaaten in Genf über internationale Handelsbeschränkungen oder –Verbote für bedrohte Tiere und Pflanzen, darunter 239 Tierarten.

pro wildlifeMünchen. - Der Heimtierhandel ist für viele Arten eine große Bedrohung. Bei der 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in Genf (17. bis 28. August) stehen 57 Schutzanträge und 107 Arbeitsdokumente auf der Tagesordnung. Auffallend viele Anträge wurden für Arten eingereicht, die im internationalen Heimtierhandel begehrt sind, so die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Vor allem Reptilien, Amphibien, zwei Otter-Arten und Spinnen stünden deshalb auf der Agenda.

oxfamBerlin. - Anlässlich des am Donnerstag veröffentlichten Berichts des Weltklimarats IPCC zu Klimawandel und Land hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam mehr Klimaschutz und mehr Unterstützung für die ärmeren Länder beim Ausbau nachhaltiger, agro-ökologischer Anbauverfahren in der Landwirtschaft gefordert.

germanwatch 150Berlin. - Gut eineinhalb Monate vor dem Sonderklimagipfel des UN-Generalsekretärs António Guterres in New York (23. September) hat ein internationales Netzwerk aus Forschung und Umweltorganisationen konkrete Klimaschutzmaßnahmen von den Regierungen der G20-Staaten gefordert. Guterres hatte die Staaten aufgefordert, in diesen Tagen eine erste Zusammenfassung ihrer Pläne zu schicken, die sie zum Gipfel mitbringen werden – quasi als Eintrittskarte zum Gipfel. Guterres erwartet, dass die Staaten ambitioniertere Klimaschutzziele für 2030 ankündigen oder zumindest einen Prozess dafür starten. Zudem sollen alle Staaten ihre Politik am Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 orientieren.

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